Karriere

Kickertisch und 60-Stunden-Woche: Was macht wirklich glücklich?

Billard- oder Kickertisch, frisches Bio-Obst, kostenlose Club Mate – eisgekühlt aus dem büroeigenen Kühlschrank natürlich – und ein großer Grill auf der Dachterrasse: Mehr braucht es doch nicht, um als Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin glücklich zu sein, oder? Schlechte Bezahlung trotz 60-Stunden-Woche wird doch easy ausgeglichen durch kostenfreie grüne Smoothies.


Die Realität sieht da anders aus. Wer einen Blick in Studien zum Thema Zufriedenheit im Job wirft, findet selten Angaben zu materiellen Benefits als Gründe für Zufriedenheit. Tatsächlich sind es Aspekte wie Wertschätzung, regelmäßiges Feedback, Aufstiegschancen und eine persönliche Weiterentwicklung, die immer wieder genannt werden (vgl. dazu den Artikel "Was Arbeitnehmer wirklich wollen").

Aber Moment: Haben wir uns da vielleicht gerade selber ein Bein gestellt?

Denn kostenloses Obst, Getränke und Kickertische – jedem, der einmal in dem ein oder anderen itemis-Standort war, wird das bekannt vorkommen. Setzen wir also auch auf die Karte: Ein bisschen Bestechung reicht schon aus, damit alle glücklich sind?

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Kein Ersatz für Fairness

Klar, wir haben Kickertische, bieten Bio-Obst und kostenlose Getränke – aber nicht als Belohnung oder gar Ersatz für faire Bezahlung und Arbeitsbedingungen. Zudem hören wir dabei ja auch nicht auf – zumal viele unserer Mitarbeiter gar nicht fünf Tage in der Woche an ihrem Standort, sondern beim Kunden vor Ort sind, und somit recht wenig von diesen materiellen Benefits profitieren. Um Zufriedenheit bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu erzeugen, setzen wir stattdessen auf Vertrauensarbeitszeit, Weiterbildungsmöglichkeiten durch vertraglich zugesicherte 4+1-Zeit, Familienfreundlichkeit usw. Um beim Beispiel der kostenlosen Getränke zu bleiben: Diese gehören bei uns einfach dazu und decken sozusagen ganz einfache Grundbedürfnisse ab, die mindestens die Voraussetzung für produktives und motiviertes Arbeiten bilden.

Wir versuchen, allen, die bei und für itemis arbeiten, die Möglichkeit zu bieten, den Kopf freikriegen zu können – und das nicht zwangsläufig erst nach der Arbeit, wenn man sich zum Beispiel die verschiedenen Sportprogramme anschaut, die itemis bietet. Auch hier greift wieder die Vertrauensarbeitszeit. Wir stempeln nicht und daher ist es nicht wichtig, ob am Tag 40 Minuten gekickert oder eineinhalb Stunden trainiert wurde, so lange am Ende des Tages die Arbeit erledigt ist.

Aber viel wichtiger ist uns noch ein anderer Aspekt: das Zusammensein. Und das äußert sich bei itemis nicht nur am Kicker, sondern auch gerne mal nach Feierabend, z. B. beim Eishockey oder Teamtreffen.

Also was denn nun: Kicker ja oder nein?

Von uns gibt es da ein klares: Jeder, wie er mag. Möglichkeiten, auch während der Arbeit mal an etwas anderes als an die Arbeit zu denken, kostenlose Getränke, usw. gehören bei uns zum Standard – wer diese Angebote nutzen möchte, kann das gern tun, sie sind kein platter Ausgleich für schlechte Arbeitsbedingungen, denn diese zu vermeiden, ist unser höchstes Ziel.

Darum setzen wir auf die klassischen Werte: Wertschätzung, die sich z. B. in Vertrauensarbeitszeit ausdrückt, die Möglichkeit zur Weiterentwicklung durch unser 4+1-Arbeitszeitkonzept, das den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Fort- und Weiterbildungschancen ermöglicht, und ein gutes zwischenmenschliches Verhältnis, das Raum bietet, für regelmäßiges, ehrliches Feedback.

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Über Lisa Rottmann

Lisa ist bei itemis für das Content Management und Marketing zuständig und unterstützt das Recruitingteam. Sie ist Ansprechpartnerin für alle Themen rund um den itemis Blog.