itemis Blog https://blogs.itemis.com Der Blog der itemis AG: Softwareentwicklung, Usability Engineering, Xtext, Scrum und vieles mehr de Thu, 24 Nov 2022 12:37:08 GMT 2022-11-24T12:37:08Z de Was ist Matter? | Matter Smart Home Standard der Zukunft https://blogs.itemis.com/matter-smart-home-standard-der-zukunft <div class="hs-featured-image-wrapper"> <a href="https://blogs.itemis.com/matter-smart-home-standard-der-zukunft" title="" class="hs-featured-image-link"> <img src="https://blogs.itemis.com/hubfs/Matter-Blog-Titel-Nov-18-2022-12-55-00-2977-PM.jpg" alt="Was ist Matter? | Matter Smart Home Standard der Zukunft" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"> </a> </div> <p><span style="font-weight: bold;">Matter</span> wird <span style="font-weight: bold;">*der*</span> neue <span style="font-weight: bold;">Smart Home Standard</span>, der die aktuelle Zersplitterung in unzählige, nicht miteinander kompatible Technologien behebt. Damit ist Matter zwar nicht der erste solche Ansatz, doch es spricht einiges dafür, dass dieses Mal tatsächlich die prophezeite Durchschlagskraft erreicht wird.</p> <p><span style="font-weight: bold;">Matter</span> wird <span style="font-weight: bold;">*der*</span> neue <span style="font-weight: bold;">Smart Home Standard</span>, der die aktuelle Zersplitterung in unzählige, nicht miteinander kompatible Technologien behebt. Damit ist Matter zwar nicht der erste solche Ansatz, doch es spricht einiges dafür, dass dieses Mal tatsächlich die prophezeite Durchschlagskraft erreicht wird.</p> <p>&nbsp;</p> <div class="hs-video-widget"> <img src="https://api-na1.hubapi.com/video/v1/public/92169046558/poster?portalId=761475" style="max-width: 3840px" alt="HubSpot Video"> </div> <p>&nbsp;</p> <h2><span style="font-weight: bold;"><strong>Brancheneinheitlicher Smart Home Standard: Matter</strong></span></h2> <p>Mit der <span style="font-weight: bold;">Connectivity Standards Alliance (CSA)</span> steht genau das Konsortium hinter Matter, was bereits mit Zigbee Bekanntheit erlangt hat. Genau von dieser Erfahrungen profitiert nun der Matter Smart Home Standard. Dazu kommt, dass faktisch alle großen Player des Sektors – Mikrocontroller-, Hardware- und Softwarehersteller – hinter dem Standard stehen oder sogar schon erste Matter-kompatible Geräte angekündigt haben. Da auch ein Großteil der Bestandshardware, die <span style="font-weight: bold;">Ethernet-, WLAN- oder 802.15.4-fähig</span> ist, per Software-Update <span style="font-weight: bold;">Matter-Kompatibilität</span> erlangen kann, rechnen wir mit einem raschen Wachstum des Angebots.</p> <p>Matter konnte stark von der Erfahrung vorheriger Standards profitieren und ist so ein Novum in Bezug auf <strong>Flexibilität</strong> und <strong>Vielseitigkeit</strong>: Auf der einen Seite ist die <strong>Spezifikation</strong> ausreichend präzise, um eine <strong>Interoperabilität</strong> aller Matter Smart Home Geräte über Herstellergrenzen hinweg zu garantieren; auf der anderen Seite lässt sie genügend <strong>Freiraum</strong> für innovative, herstellerspezifische Erweiterungen. Auch bezüglich des Übertragungsmediums stehen mit dem <strong>kabelgebundenen</strong> Ethernet, dem <strong>funkbasierten</strong> WiFi und dem <strong>Mesh-Netzwerk </strong>Thread für jeden Anwendungsfall praktikable Technologien bereit. Weiterhin ist die Kommunikation zu 100 % lokal, kommt also prinzipiell auch vollkommen ohne eine Cloud aus. Während die Cloud also bewusst kein Teil der Spezifikation ist, wurden Automatisierungen ein essenzieller Bestandteil. Nur so kann eine reibungsfreie Funktionalität auch bei Internetausfällen gewährleistet werden. Einer der wichtigsten Aspekte von Matter ist jedoch die <strong>tiefgreifende Integration moderner Sicherheitsfeatures</strong> auf allen Ebenen.</p> <p><a href="https://www.itemis.com/kontakt"><img src="https://blogs.itemis.com/hs-fs/hubfs/CTA-1.jpg?width=960&amp;height=480&amp;name=CTA-1.jpg" alt="Sprechen Sie uns an" width="960" height="480" style="height: auto; max-width: 100%; width: 960px;"></a></p> <p>Besonders für klein- bis mittelständische Unternehmen und Start-Ups bringt Matter eine Vielzahl an Vorteilen. So müssen sich keine Gedanken mehr um grundlegende Sicherheitsaspekte, Verbindungskanäle und Kommunikationsprotokolle gemacht werden. Je nach Anwendungsfall kann oft auch die Entwicklung einer eigenen App entfallen und das Betreiben eigener Cloud-Infrastruktur vermieden werden. Dadurch beschleunigt sich der Produktentstehungsprozess und die Wartung wird vereinfacht. <strong>Nicht zuletzt sinken so auch die Kosten.</strong></p> <h2><strong>IoT Trend Matter: Etablierte Technologien nutzen und zusammenführen</strong></h2> <p>Wir halten Matter für einen der <strong>wichtigsten IoT-Trends</strong> dieses Jahrzehnts. Daher haben die 15 itemis-Entwickler der Fachgruppe Firmware ihre Fokuswoche genutzt, um erste Erfahrungen mit dieser neuen Technologie zu gewinnen, Wissen auszutauschen und neues Wissen aufzubauen. Wir haben Anwendungen für diverse Plattformen und Schnittstellen entwickelt und getestet, namentlich Linux (LAN), ESP32 (WiFi) und nRF-52840 (OpenThread). Für die OpenThread-Verbindung diente ein Raspberry Pi als Border-Router.</p> <p>Besonders positiv ist uns die Matter Spezifikation in Erinnerung geblieben: Sie ist gut strukturiert, verständlich formuliert und definiert auch klar die eigenen Grenzen. Sie macht klar, dass Matter nicht “das Rad neu erfindet”, sondern vielmehr bestehende und wohl etablierte Technologien nutzt und zusammenführt. Hervorzuheben ist die Bandbreite des Standards, der über die eigentliche Technologie hinaus offizielle <strong>Test- und Verifizierungsverfahren und -richtlinien</strong> festlegt.</p> <p><a href="https://www.itemis.com/kontakt"><img src="https://blogs.itemis.com/hs-fs/hubfs/CTA-2.jpg?width=960&amp;height=480&amp;name=CTA-2.jpg" alt="Nehmen Sie Kontakt auf" width="960" height="480" style="height: auto; max-width: 100%; width: 960px;"></a></p> <p>Einige Schwierigkeiten bestehen dennoch, insbesondere mit der offiziellen Referenzimplementierung. Diese ist in einem einzelnen Mono-Repositorium organisiert, welches neben mäßig guter bis fehlender Dokumentation mit einem undurchsichtigen und komplexen Build-Prozess aufwarten kann. Die meisten Beispiele verlangen dazu eine vollständige Kopie der Codebasis, was bei der Größe nennenswert ins Gewicht fällt. Viele Strukturen sind historisch gewachsen und reichen bis in die Anfangszeiten von Zigbee zurück. Dafür werden allerdings bereits zu diesem Zeitpunkt mehr als 16 verschiedene Plattformen unterstützt, und durch das Aufbauen auf bekannten und etablierten Schnittstellen und Tools des Zigbee-Standards fällt Entwicklern der Ein- und Umstieg leichter, die mit diesem bereits Kontakt hatten.</p> <h2><strong>itemis up-to-date: An Matter führt kein Weg vorbei</strong></h2> <p>Doch auch der beste Standard bringt wenig, solange er noch nicht vollständig am Markt angekommen ist. Daher schauen wir bei itemis zuversichtlich auf die ersten Kooperationen zur Neuentwicklung Matter-kompatibler Smart Home Geräte und Anpassung existenter Software. Denn es kribbelt uns bereits in den Fingern, das neue Wissen kundennah anzuwenden.</p> <p>Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass die nächsten Jahre kein Weg an Matter vorbeiführt. Je früher man sich damit beschäftigt, desto schneller nutzt man die Vorteile, die sich insbesondere in Form erhöhter Sicherheit und beschleunigter Entwicklung zeigen.</p> <img src="https://track.hubspot.com/__ptq.gif?a=761475&amp;k=14&amp;r=https%3A%2F%2Fblogs.itemis.com%2Fmatter-smart-home-standard-der-zukunft&amp;bu=https%253A%252F%252Fblogs.itemis.com&amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "> Smart Home IoT Fri, 18 Nov 2022 12:56:23 GMT https://blogs.itemis.com/matter-smart-home-standard-der-zukunft 2022-11-18T12:56:23Z Benedikt Weber & Paul Targosz Digitale Barrierefreiheit https://blogs.itemis.com/digitale-barrierefreiheit <div class="hs-featured-image-wrapper"> <a href="https://blogs.itemis.com/digitale-barrierefreiheit" title="" class="hs-featured-image-link"> <img src="https://blogs.itemis.com/hubfs/Blog%20%282022%29/Digital%20Accessability/Header.webp" alt="Digitale Barrierefreiheit" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"> </a> </div> <p style="font-size: 20px;">Die digitale Barrierefreiheit wird immer wichtiger. Seit Jahren beschäftigt sich die digitale Welt mit der Barrierefreiheit, um Menschen mit irreversibler oder vorübergehender Behinderung barrierefreie Möglichkeiten im Internet bieten zu können. In den vergangenen Jahren haben sich die Normen stark verändert und mehr an den Bedürfnissen von den Nutzern orientiert.</p> <p style="font-size: 20px;">Die digitale Barrierefreiheit wird immer wichtiger. Seit Jahren beschäftigt sich die digitale Welt mit der Barrierefreiheit, um Menschen mit irreversibler oder vorübergehender Behinderung barrierefreie Möglichkeiten im Internet bieten zu können. In den vergangenen Jahren haben sich die Normen stark verändert und mehr an den Bedürfnissen von den Nutzern orientiert.</p> <h2 style="font-size: 24px;">Was ist digitale Barrierefreiheit?</h2> <p>Websites und Apps, die digital zugänglich sind, können von allen Nutzern unabhängig von ihren Einschränkungen verwendet werden. Wenn alle Menschen sehen, verstehen, navigieren und mit digitalen Lösungen interagieren können, spricht man von digitaler Barrierefreiheit.</p> <h2 style="font-size: 24px;">Warum Barrierefreiheit?</h2> <p>Eine aktuelle Studie des <a href="https://webaim.org/projects/million/">Web AIM Million Report</a> (2022)&nbsp;zeigt, dass bei 96,8 % der Homepages WCAG2-Mängel (Web Content Accessibility) festgestellt wurden. Aber was lassen sich diese Unternehmen entgehen?</p> <p>Laut der Accenture-Studie <a href="https://www.accenture.com/_acnmedia/PDF-89/Accenture-Disability-Inclusion-Research-Report.pdf"><span>“Getting to Equal: the Disability Inclusion Advantage”</span></a> erzielen Unternehmen mit einem hohen Disability Equality Index einen 28-mal höheren Umsatz, einen 2-mal höheren Reingewinn und eine 30-mal höhere wirtschaftliche Gewinnspanne als ihre Wettbewerber.&nbsp;</p> <p style="font-weight: bold;">&nbsp;</p> <p style="font-weight: bold;"><img src="https://blogs.itemis.com/hs-fs/hubfs/Blog%20(2022)/Digital%20Accessability/Bild_1.jpeg?width=6629&amp;height=4419&amp;name=Bild_1.jpeg" alt="Bild_1" width="6629" height="4419" style="height: auto; max-width: 100%; width: 6629px;"></p> <p>Die Barrierefreiheit ist außerdem aus ethischen Gründen enorm wichtig. Es sind mehrere Benefits damit verbunden:</p> <ul> <li>durch die Optimierung wird die Suchmaschinenfreundlichkeit automatisch erhöht</li> <li>durch die barrierefreie Umsetzung können auch Menschen mit Beeinträchtigungen und Nicht-Muttersprachler die Website leichter nutzen, was die Nutzerbasis erweitert</li> <li>die mobile Nutzung wird durch die Optimierung in den Vordergrund gerückt und die Benutzerfreundlichkeit insgesamt wird erhöht</li> </ul> <p>Abgesehen von den finanziellen Aspekten ist die Förderung von Inklusion und sozialer Gerechtigkeit gut für das Image des Unternehmens und bleibt bei den Nutzern nicht unbemerkt.</p> <p>&nbsp;</p> <h3 style="font-size: 24px;">BITV-Test für Webseiten</h3> <p><img src="https://blogs.itemis.com/hs-fs/hubfs/Blog%20(2022)/Digital%20Accessability/Bild_2.jpeg?width=6000&amp;height=4000&amp;name=Bild_2.jpeg" alt="Bild_2" width="6000" height="4000" style="height: auto; max-width: 100%; width: 6000px;"></p> <p>Eine gute Vorbereitung auf den BITV-Test für das Webangebot ist die Selbsteinschätzung. Mithilfe der <a href="https://www.bitvtest.de/bitv_test/bitv_test_selbst_anwenden/selbstbewertung.html"><span>Selbstbewertung</span></a> kann jedes Unternehmen sich ein Überblick verschaffen, welche Kriterien zu erfüllen sind. Des Weiteren stehen auch mehrere <a href="https://www.bitvtest.de/bitv_test/das_testverfahren_im_detail/werkzeugliste.html"><span>Hilfstools</span></a> zur Verfügung, die auf der BIK Seite aufgelistet worden sind. Sowohl die Selbstbewertung als auch der eigentliche Test beinhaltet 98 BITV-Prüfschritte, die Anforderung der EN 301 549 entsprechen. Eine Beratung bezüglich Erstellung und Durchführung von automatisierten Tests kann entsprechend angefragt werden. Eine Beratung hinsichtlich Usability und Accessibility kann sowohl nach als auch während der Entwicklung der Webseiten stattfinden. Dabei wird sowohl die Barrierefreiheit anhand der Anforderung der EN 301 549 überprüft als auch die auf die Ergonomie der Mensch-System-Interaktion geachtet. Konzepte der Nutzung, Bedienbarkeit, Zufriedenheit anhand der DIN EN ISO 9241<span style="color: #444343;">&nbsp;</span>können von Experten neu konzipiert und geprüft werden.</p> <p>&nbsp;</p> <h3 style="font-size: 24px;">BITV-Test für Apps</h3> <p>Genauso wie die Webseiten können auch mobile Oberflächen anhand der Prüfkriterien überprüft werden. Es empfiehlt sich alle die Kriterien der aktuellen BITV-Schritte durchzuführen und bereits während der Entwicklung direkt auf die Barrierefreiheit zu achten.</p> <p><img src="https://blogs.itemis.com/hs-fs/hubfs/Blog%20(2022)/Digital%20Accessability/Bild_3.jpeg?width=6016&amp;height=4016&amp;name=Bild_3.jpeg" alt="Bild_3" width="6016" height="4016" style="height: auto; max-width: 100%; width: 6016px;"></p> <h2><span style="font-size: 24px;">Welche Unternehmen sind davon betroffen:&nbsp;</span></h2> <p>Am 17. April 2019 wurde eine neue Verordnung zur Festlegung von Anforderungen an die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen, bekannt als Richtlinie 2019/882, unterzeichnet. Das bedeutet: alle Webseiten und Apps, die den öffentlichen Behörden angehören, sollten nach § 3 Absatz 1 bis 4 und § 4 der BITV 2.0, die auf der Grundlage von § 12d BGG barrierefrei sein.&nbsp;</p> <p>Ziel dieses neuen Gesetzes ist es, den Handel mit barrierefreien Produkten und Dienstleistungen innerhalb der EU zu standardisieren sowie die Qualität und Zugänglichkeit von Produkten für Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Es werden Normen für die Barrierefreiheit in einigen Bereichen in unterschiedlichen Sektoren vorgeschrieben und die EU-Mitgliedstaaten verpflichten sich, diese Anforderungen gesetzlich zu regeln.</p> <h2 style="font-size: 24px;">Was sollte beachtet werden?</h2> <p>Die Grundregeln der Barrierefreiheit basieren auf vier Säulen: Wahrnehmung, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit.</p> <h2 style="font-size: 24px;">1. Säule: Wahrnehmung</h2> <p>Die auf der Benutzeroberfläche enthaltenen Informationen und Bestandteile müssen für die Anwenderinnen und Anwender wahrnehmbar sein. Auch unter kritischen Umständen (ohne CSS und ohne Bilder) sollte die Benutzeroberfläche wiedererkennbar und wahrnehmbar sein.</p> <p>Das bedeutet:</p> <ul> <li>die Benutzeroberflächen sollten ohne Farben und ohne CSS nutzbar sein</li> <li>Bilder sollten auch ohne Farbe wiedererkennbar und wahrnehmbar sein.</li> <li>Ton sollte abschaltbar sein, genauso wie eine kontrastreiche Umgebung vorhanden sein sollte</li> </ul> <p><strong>Optimale Lösung für Wahrnehmung:</strong></p> <p><strong>Für eine optimale Lösung der wahrnehmbaren Benutzeroberfläche wird ein sowohl visuelles und auditives Konzept der Oberfläche entwickelt und mithilfe der </strong><a href="https://docs.google.com/document/d/1c78Ln_kwQvo391fDuhy6yvLk93J9BNhR/edit#heading=h.3znysh7"><strong><span>BITV-TEST</span></strong></a><strong> evaluiert.</strong></p> <h2 style="font-size: 24px;">2. Säule: Bedienbarkeit</h2> <p>Die Anwenderinnen und Anwender sollten die Bestandteile der Benutzeroberfläche ohne Maus bedienen können.</p> <ul> <li>Bedienelemente für Untertitel und Audiodeskription sollten vorhanden sein</li> <li>keine Beschränkung der Bildschirmausrichtung und einfache und konsistente Navigationskonzepte sollten vorhanden sein</li> <li>die Navigations-&nbsp; und Bedienelemente sollen vorhersehbar, lesbar und intuitiv sein</li> <li>Teilbereiche der Webseite sollten überspringbar sein</li> </ul> <p><span style="font-size: 20px;"><strong>Optimale Lösung für Bedienbarkeit:</strong></span></p> <p><span style="font-size: 20px;"><strong>Durch eine detaillierte</strong><strong><span style="color: #202124;">&nbsp;</span></strong><strong>Evaluierung der bestehenden Seite oder eine neue Konzeption der geplanten Seite, werden alle nötigen Punkte beachtet, die zu einem optimalen Bedienkonzept führen.</strong></span></p> <h2 style="font-size: 24px;"><strong>3. Säule: Verständlichkeit</strong></h2> <p><span style="font-weight: normal;">Die Bestandteile und Informationen der Benutzeroberfläche müssen so gestaltet werden, dass sie von den Anwenderinnen und Anwendern verstanden werden können.</span></p> <ul> <li>Leichte Sprache und eine Audiodeskription sollte vorhanden sein</li> <li>die Hauptsprache sollte auf der Benutzeroberfläche immer vorhanden sein</li> <li>Sprecher sollte identifizierbar sein</li> <li>Videountertitel und Alternativtexte für Grafiken und Bilder sollten vorhanden sein</li> <li>ein Hilfsangebot sollte auf der Benutzeroberfläche angeboten werden<span style="font-weight: normal;"></span></li> </ul> <p><strong>Optimale Lösung für Verständlichkeit: </strong><strong><br></strong><strong>Eine optimale Lösung wird durch ein Benutzerkonzept der leichten Sprache und eines passenden Hilfsangebots für die Nutzerin und den Nutzer erreicht. Es wird genauso ein ausführliches Verständlichkeitskonzept im Zusammenhang mit den Zielen der Kundin oder des Kunden erstellt und der Content grundsätzlich überarbeitet. Die Verständlichkeit wird mithilfe der BITV Liste überprüft und nachgebessert.</strong></p> <h2 style="font-size: 24px;">4. Säule: Robustheit</h2> <p>Die inhaltlichen Informationen müssen robust und strukturiert für die Anwenderinnen und Anwender sein.</p> <ul> <li>Stabilität der Benutzeroberfläche muss vorhanden sein</li> <li>technischer Support sollte angeboten werden</li> <li>Markup-Sprache HTML muss korrekt verwendet werden</li> </ul> <p style="font-weight: bold;">Optimale Lösung für Robustheit:&nbsp;</p> <p style="font-weight: bold;">Eine stabile Benutzeroberfläche und&nbsp; technische Support-Angebote für die Nutzerin oder den Nutzer dienen als eine Grundlage für die Säule Robustheit. Die Robustheit der Oberfläche wird mithilfe der BITV Liste überprüft und bei Bedarf nachgebessert.</p> <h2 style="font-size: 24px;">Fazit</h2> <p>Die neue Verordnung – Richtlinie 2019/882 und die zunehmende Aufmerksamkeit von Nutzern führt dazu, dass digitale Barrierefreiheit immer wichtiger wird. Websites und Apps, die von allen Menschen verstanden, gesehen und navigierbar sind, unabhängig von irreversiblen oder vorübergehenden Einschränkungen, sind die neue Zukunft der digitalen Welt.&nbsp; Unsere Experten für „digitale Barrierefreiheit“ unterstützen Sie von der ersten Beratung bis zur Umsetzung.</p> <h2 style="font-size: 24px;">Wir helfen gerne bei der Beratung und Prüfung bestehender Websites und Apps&nbsp;</h2> <p>Es gibt viele Hürden bezüglich der Barrierefreiheit. Wir helfen Ihnen gerne, potenzielle Schwachstellen Ihrer Webanwendung zu finden und zu füllen.</p> <p>Wir prüfen Ihre Webanwendung anhand der BITV-Prüfschritte und geben Ihnen sofort unsere Einschätzung weiter. Die weiteren Optimierungsschritte werden wir mit Ihnen gemeinsam durchgehen:</p> <ul> <li>Mehrwert durch Erstgespräch und Wissensaufbau durch intensive Workshops</li> <li>Prüfung der Guidelines und des Styleguides genauso wie die Ergänzung und Überarbeitung der Sprachkonzepte und redaktionelle Prüfung</li> <li>weitgehende Prüfung der Stabilität der Webseite und allgemeine HTML Struktur</li> <li>sowohl manuelle als auch automatisierte Test werden durchgeführt</li> <li>Begleitung und Konzeption der Neuentwicklung</li> <li>Vorab-Vorbereitung der UI-Elemente mit der detaillierten BITV-Prüfung vor der Entwicklung</li> </ul> <p>Unsere Experten für „digitale Barrierefreiheit“ unterstützen Sie von der ersten Beratung bis zur Umsetzung.</p> <p><a href="https://www.itemis.com/impressum">KONTAKTIEREN SIE UNS</a></p> <img src="https://track.hubspot.com/__ptq.gif?a=761475&amp;k=14&amp;r=https%3A%2F%2Fblogs.itemis.com%2Fdigitale-barrierefreiheit&amp;bu=https%253A%252F%252Fblogs.itemis.com&amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "> Wed, 26 Oct 2022 10:56:11 GMT https://blogs.itemis.com/digitale-barrierefreiheit 2022-10-26T10:56:11Z Silvia Hidri & Yuliya Sokalska itemis wird Adopter Mitglied bei der Connectivity Standards Alliance (CSA) https://blogs.itemis.com/itemis-wird-adopter-mitglied-bei-der-connectivity-standards-alliance-csa <div class="hs-featured-image-wrapper"> <a href="https://blogs.itemis.com/itemis-wird-adopter-mitglied-bei-der-connectivity-standards-alliance-csa" title="" class="hs-featured-image-link"> <img src="https://blogs.itemis.com/hubfs/Blog%20%282022%29/itemis%20wird%20Adopter%20Mitglied%20bei%20der%C2%A0%20connectivity%20standard%20alliance%20%28CSA%29/CSA_Banner_1200x627.jpg" alt="itemis wird Adopter Mitglied bei der&nbsp;Connectivity Standards Alliance (CSA)" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"> </a> </div> <ul> <li>die itemis AG wird Adopter Mitglied der Connectivity Standards Alliance (CSA)</li> <li>frühe Einbindung in die Standardisierung der Kommunikation im IoT-Umfeld als Benefit für Kunden</li> <li>der Kommunikationsstandard “Matter” der CSA soll akzeptierter Standard für Smart Home-Geräte mit unterschiedlichsten Smart Home Ökosystemen werden</li> </ul> <p>Die itemis AG wird Adopter-Mitglied der Connectivity Standards Alliance (CSA) – ehemals Zigbee Alliance – die weltweit die innovativsten Unternehmen zusammenbringt. Dadurch baut die itemis ihre Stellung als Innovationsführer im IoT- und Smart Home-Umfeld weiter aus.</p> <ul> <li>die itemis AG wird Adopter Mitglied der Connectivity Standards Alliance (CSA)</li> <li>frühe Einbindung in die Standardisierung der Kommunikation im IoT-Umfeld als Benefit für Kunden</li> <li>der Kommunikationsstandard “Matter” der CSA soll akzeptierter Standard für Smart Home-Geräte mit unterschiedlichsten Smart Home Ökosystemen werden</li> </ul> <p>Die itemis AG wird Adopter-Mitglied der Connectivity Standards Alliance (CSA) – ehemals Zigbee Alliance – die weltweit die innovativsten Unternehmen zusammenbringt. Dadurch baut die itemis ihre Stellung als Innovationsführer im IoT- und Smart Home-Umfeld weiter aus.</p> <p>Mit einer Mitgliedschaft will die itemis AG früh in die Standardisierung der Kommunikation im IoT-Umfeld eingebunden sein, um ihre Kunden optimal zu unterstützen. Denn das Thema Interoperabilität und Kommunikation – speziell im Smart Home – erfordert komplexe Entwicklungsaufwände. Mit dem jüngsten Kommunikationsstandard “Matter” der CSA wurde ein allgemein anerkannter akzeptierter Standard geschaffen, der die einfache Verknüpfung von Smart Home Devices mit unterschiedlichsten Smart Home-Ökosystemen verwirklicht. Neben der Interoperabilität spielt auch die Sicherheit bei Matter eine große Rolle.</p> <p>“Mithilfe dieses Standards können wir uns auf die Implementierung der immer komplexer werdenden Anwendungsfälle konzentrieren, anstatt mühselig Integrationen in verschiedene Ökosysteme zu implementieren”, erklärt Benedikt Niehues, Software Architect Smart Technologies.</p> <p>Gerade für den deutschen Mittelstand stellt die Digitalisierung ihrer Produkte eine große Herausforderung dar. Das für die Entwicklung von cyber-physischen Produkten erforderliche Wissen ist vielseitig und erfordert die Koordination externer Spezialisten für die Erstellung von Firmware, Mobile-App und Cloud-Backend. Weiterhin sollte das Produkt mit den gängigsten Smart Home Ökosystemen kompatibel sein.</p> <p>Mit der Mitgliedschaft bei der CSA bringt itemis für ihre IoT-Kunden die Effektivität des zukunftsfähigen Kommunikationsstandards Matter mit.</p> <h2>Über itemis AG</h2> <p>Die itemis AG ist ein unabhängiges Software- und IT-Beratungsunternehmen für die Entwicklung von smarten Produkten und Dienstleistungen. Sie bietet ihren Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen individuelle Lösungen für Unternehmensanwendungen sowie Solutions für die Entwicklung von Embedded Systemen, um die Digitalisierung allgemein zu vereinfachen und das Go-to-Market ihrer Kunden zu beschleunigen. Dabei schließt itemis mit ihrem Portfolio die Lücke zwischen Produkt- und Softwareentwicklung:</p> <p>Das itemis-Angebot umfasst die Cloud- &amp; Enterprise-Beratung für effiziente Softwareentwicklungsprojekte, IoT-Systems und Advanced Engineering. Kernkompetenz von itemis ist die Automatisierung in der Softwareproduktion durch modellbasierte Entwicklungsmethoden und Prozesse. Die YAKINDU-Tools runden das Portfolio ab.</p> <img src="https://track.hubspot.com/__ptq.gif?a=761475&amp;k=14&amp;r=https%3A%2F%2Fblogs.itemis.com%2Fitemis-wird-adopter-mitglied-bei-der-connectivity-standards-alliance-csa&amp;bu=https%253A%252F%252Fblogs.itemis.com&amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "> Presseberichte Neuigkeiten Thu, 13 Oct 2022 07:25:10 GMT info@itemis.com (itemis) https://blogs.itemis.com/itemis-wird-adopter-mitglied-bei-der-connectivity-standards-alliance-csa 2022-10-13T07:25:10Z Die itemis AG ist von Great Place to Work® als eines der Top Unternehmen in Deutschland zertifiziert worden https://blogs.itemis.com/die-itemis-ag-ist-von-great-place-to-work-als-eines-der-top-unternehmen-in-deutschland-zertifiziert-worden <div class="hs-featured-image-wrapper"> <a href="https://blogs.itemis.com/die-itemis-ag-ist-von-great-place-to-work-als-eines-der-top-unternehmen-in-deutschland-zertifiziert-worden" title="" class="hs-featured-image-link"> <img src="https://blogs.itemis.com/hubfs/Blog%20%282022%29/itemis%20AG%20-%20Great%20Place%20to%20Work/itemis_Great_Place_To_Work_940x480pix.jpg" alt="Die itemis AG ist von Great Place to Work® als eines der Top Unternehmen in Deutschland zertifiziert worden" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"> </a> </div> <ul> <li>Die itemis AG ist als attraktiver Arbeitgeber – „Great Place to Work® Certified“ ausgezeichnet worden.</li> <li>Die Zertifizierung steht für ein glaubwürdiges Management, das fair und respektvoll mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammenarbeitet, für eine hohe Identifikation der Beschäftigten und für einen starken Teamgeist.</li> <li>Die itemis AG, als absoluter Neuling in diesem Wettbewerb, konnte unter anderem in den Kategorien Gerechtigkeit, Fürsorge und Teamgeist punkten.</li> </ul> <h2>Damit ist es offiziell:</h2> <p>Was intern schon immer bekannt und bewusst war, hat sich die itemis AG nun offiziell von Great Place to Work® bestätigen lassen. Die itemis AG ist als attraktiver Great Place to Work® Arbeitgeber Deutschlands zertifiziert worden – und das laut der ehrlichsten Jury der Welt: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.</p> <ul> <li>Die itemis AG ist als attraktiver Arbeitgeber – „Great Place to Work® Certified“ ausgezeichnet worden.</li> <li>Die Zertifizierung steht für ein glaubwürdiges Management, das fair und respektvoll mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammenarbeitet, für eine hohe Identifikation der Beschäftigten und für einen starken Teamgeist.</li> <li>Die itemis AG, als absoluter Neuling in diesem Wettbewerb, konnte unter anderem in den Kategorien Gerechtigkeit, Fürsorge und Teamgeist punkten.</li> </ul> <h2>Damit ist es offiziell:</h2> <p>Was intern schon immer bekannt und bewusst war, hat sich die itemis AG nun offiziell von Great Place to Work® bestätigen lassen. Die itemis AG ist als attraktiver Great Place to Work® Arbeitgeber Deutschlands zertifiziert worden – und das laut der ehrlichsten Jury der Welt: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.</p> <p>Zertifiziert werden Unternehmen aus allen Branchen, jeglicher Größe und allen Regionen Deutschlands, die ihren Beschäftigten eine außergewöhnlich gute und attraktive Unternehmenskultur bieten. Für Jens Wagener, dem Vorstandsvorsitzenden der itemis AG, ist das Ergebnis keine große Überraschung:</p> <blockquote> <p>„Wir haben uns dieses Jahr das erste Mal zertifizieren lassen und es macht uns unendlich stolz, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter uns bestätigt haben, was wir schon längst im Gefühl hatten. itemis hat es geschafft eine Arbeitsplatzkultur zu etablieren, die von Vertrauen, Mut und Verantwortungsbewusstsein geprägt ist und wo jede und jeder einzelne von uns ihren/seinen Teil dazu beiträgt. Die Auszeichnung durch Great Place to Work® bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und diesen auch weiterverfolgen werden. Wir gratulieren auch den anderen Unternehmen, auch wenn es für uns nur einen "Great Place to Work®" gibt, nämlich itemis!”</p> </blockquote> <h2>Mitarbeitendenbefragung und exzellente Angebote für Beschäftigte</h2> <p>Damit sich die itemis AG und die weiteren Unternehmen nun ein Jahr lang als attraktiver Arbeitgeber – „Great Place to Work® Certified bezeichnen dürfen, sind sie ein ausführliches Prüfverfahren durchlaufen. Im ersten Schritt fand eine anonyme Mitarbeiterbefragung statt, die rund 60 Fragen zu Unternehmenskultur und Führung, Vertrauen und Anerkennung, Förderung und Zusammenarbeit, Identifikation mit Arbeit und Unternehmen und weiteren Themen enthielt.</p> <p>Der zweite Schritt sah ein Kulturaudit vor – eine Personal-Befragung zu Maßnahmen der Personal- und Führungsarbeit wie Weiterbildung, Gesundheitsförderung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Beide Bewertungsinstrumente wurden bei allen teilnehmenden Unternehmen durchgeführt. Die itemis AG, als absoluter Neuling in diesem Wettbewerb, konnte unter anderem in den Kategorien Gerechtigkeit, Fürsorge und Teamgeist punkten.</p> <h2>Über die itemis AG</h2> <p>Die itemis AG ist ein unabhängiges Software und IT-Beratungsunternehmen für die Entwicklung von smarten Produkten und Dienstleistungen. Sie bietet ihren Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen individuelle Lösungen für Unternehmensanwendungen sowie Softwaretools für die Entwicklung von Embedded Systemen, um die Digitalisierung allgemein zu vereinfachen und das Go-to-Market ihrer Kunden zu beschleunigen. Dabei schließt itemis mit ihrem Portfolio die Lücke zwischen Produkt- und Softwareentwicklung:</p> <p>Das itemis-Angebot umfasst die Cloud- &amp; Enterprise-Beratung für effiziente Softwareentwicklungsprojekte, IoT-Solutions und Advanced Engineering. Kernkompetenz von itemis ist die Automatisierung in der Softwareproduktion durch modellbasierte Entwicklungsmethoden und Prozesse. Die Tools der YAKINDU Familie runden das Portfolio ab.</p> <img src="https://track.hubspot.com/__ptq.gif?a=761475&amp;k=14&amp;r=https%3A%2F%2Fblogs.itemis.com%2Fdie-itemis-ag-ist-von-great-place-to-work-als-eines-der-top-unternehmen-in-deutschland-zertifiziert-worden&amp;bu=https%253A%252F%252Fblogs.itemis.com&amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "> Presseberichte Neuigkeiten Thu, 14 Jul 2022 07:51:52 GMT info@itemis.com (itemis) https://blogs.itemis.com/die-itemis-ag-ist-von-great-place-to-work-als-eines-der-top-unternehmen-in-deutschland-zertifiziert-worden 2022-07-14T07:51:52Z Gesundheitstag bei itemis – fit auf und neben dem Arbeitsplatz https://blogs.itemis.com/gesundheitstag-bei-itemis-fit-auf-und-neben-dem-arbeitsplatz <div class="hs-featured-image-wrapper"> <a href="https://blogs.itemis.com/gesundheitstag-bei-itemis-fit-auf-und-neben-dem-arbeitsplatz" title="" class="hs-featured-image-link"> <img src="https://blogs.itemis.com/hubfs/Blog%20%282022%29/Gesundheitstag%20bei%20itemis%20%E2%80%93%20fit%20auf%20und%20neben%20dem%20Arbeitsplatz/EKG-Klammern.jpg" alt="Gesundheitstag bei itemis – fit auf und neben dem Arbeitsplatz" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"> </a> </div> <p>Der diesjährige Gesundheitstag bei itemis war ein voller Erfolg. Die rege Teilnahme an den unterschiedlichen Angeboten zeigt, wie wichtig das Thema Gesundheit für die verschiedenen Itemiker ist.</p> <p>Der diesjährige Gesundheitstag bei itemis war ein voller Erfolg. Die rege Teilnahme an den unterschiedlichen Angeboten zeigt, wie wichtig das Thema Gesundheit für die verschiedenen Itemiker ist.</p> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">Bei itemis gilt: Gesundheit für alle</span></strong></h2> <p>Gesundheit ist für jede Person wichtig und individuell. Die itemis AG hat deshalb ihren Gesundheitstag mit einem abwechslungsreichen Angebot veranstaltet, wodurch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angesprochen wurden. Neben einer Schlafanalyse und einem Cardio-Stresstest gab es dieses Jahr auch einen speziellen Rauchfrei-Workshop, um sich das Rauchen abzugewöhnen. Wie gut die verschiedenen Angebote bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ankamen, wird durch die hohe Teilnahme und Auslastung deutlich. Die Anmeldelisten waren frühzeitig gefüllt und insgesamt gab es kaum noch freie übrige Plätze.</p> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">Nichtraucherseminar „stop-n-go / einfach rauchfrei“</span></strong></h2> <p>Mit dem Nichtraucherseminar wurde nicht nur etwas für die Gesundheit der einzelnen itemiker gemacht, sondern auch etwas gegen die schlechte Angewohnheit des Rauchens. Denn dass Nichtraucherinnen und Nichtraucher gesünder leben, sollte kein Geheimnis sein. Zusätzlich wird das Immunsystem und die Haut verbessert, Sport zu machen fällt einfacher und der Geldbeutel wird geschont.<br>Mit diesen Zielen nahmen letztlich zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Seminar der Blume Personalentwicklung teil. Inhaltlich wurden Themen wie beispielsweise die Effekte des Rauchens auf die psychische und mentale Gesundheit, aber auch ein Exkurs in die Geschichte der Tabakindustrie behandelt. Das Feedback war ausschließlich positiv. Simon Düsing, Social Media Manager bei itemis fasst das Seminar für sich folgendermaßen zusammen:</p> <p>“<em>Ich habe bereits ein paar Monate vorher aufgehört zu rauchen. Dennoch, oder gerade deswegen war das Seminar spannend und wichtig für mich. Ich wurde in vielen Punkten gestärkt und mir wurde gezeigt, dass Nichtraucher zu werden die richtige Entscheidung war. Das Seminar empfand ich darüber hinaus als aufklärend und zwanglos.”</em></p> <p><em><br></em>Mit über 40 Jahren Erfahrung konnte der Leiter des Seminars gut auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einwirken und sie von den Vorteilen des Nichtrauchens überzeugen. Rückblickend hatte das Seminar eine 100 % Erfolgsquote, was bedeutet, dass alle teilnehmenden Personen in Nachhinein mit dem Rauchen aufgehört haben.</p> <p><img src="https://blogs.itemis.com/hs-fs/hubfs/Blog%20(2022)/Gesundheitstag%20bei%20itemis%20%E2%80%93%20fit%20auf%20und%20neben%20dem%20Arbeitsplatz/Rauchfreiseminar.jpg?width=4134&amp;name=Rauchfreiseminar.jpg" alt="Rauchfreiseminar" width="4134" style="width: 4134px;"></p> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">Aufmerksam am Arbeitsplatz statt verschlafen auf der Arbeit</span></strong></h2> <p>Auch die Pupillographie (Schlafanalyse) der Techniker Krankenkasse war ein voller Erfolg. Das Thema Schlafen und Gesundheit hat bei den Itemikern großen Anklang gefunden, wodurch die zwölf Plätze dafür schnell belegt waren.&nbsp;</p> <p>Aber warum ist Schlaf so wichtig? Laut aktuellen Studien schläft jeder Dritte unzureichend. Dadurch werden Gesundheitsrisiken auf unterschiedliche Weise gefördert, was wiederum zu erhöhter Stressanfälligkeit und reduzierter Leistungsfähigkeit führt. Das Thema Schlafgesundheit ist deswegen ein zunehmend wichtiges Thema in der betrieblichen Gesundheitsförderung, dem sich itemis im Rahmen des Gesundheitstages gerne angenommen hat.</p> <p><img src="https://blogs.itemis.com/hs-fs/hubfs/Blog%20(2022)/Gesundheitstag%20bei%20itemis%20%E2%80%93%20fit%20auf%20und%20neben%20dem%20Arbeitsplatz/Schlafanalyse.jpg?width=4134&amp;name=Schlafanalyse.jpg" alt="Schlafanalyse" width="4134" style="width: 4134px;"></p> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">Entspannen beim Stresstest&nbsp;</span></strong></h2> <p>Negativer Stress ist in der modernen Arbeitswelt nicht selten und kann auf Dauer zu gesundheitlichen Einschränkungen und Erkrankungen führen. Je früher die Stresssymptome erkannt werden, desto effektiver kann man dagegen wirken und das Risiko für die Gesundheit minimieren.&nbsp;</p> <p>Zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der itemis AG konnten vor Ort am LünTec das Angebot des Cardio-Stresstests nutzen und somit einen Einblick über ihr aktuelles Stresslevel bekommen. Dabei mussten sie sich lediglich entspannen. Denn um das aktuelle Stress-Niveau zu bestimmen, wurde in Ruhe zwei Minuten lang in sitzender Position die Herztätigkeit mit einem EKG-Gerät gemessen. Anhand der zeitlichen Abfolge der einzelnen Herzschläge konnte somit ein Stress-Index erstellt werden, welcher Aufschlüsse über die möglichen Stress-Symptome gebracht hat. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben zudem noch einfach umzusetzende Tipps und Übungen zur Stressregulation vermittelt bekommen, die auch einfach am Arbeitsplatz eingesetzt werden können.&nbsp;</p> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">Gesundheit muss auch nachhaltig sein</span></strong></h2> <p>Rückblickend war der Gesundheitstag 2022 bei itemis ein voller Erfolg. Vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurden wichtige Information und Einblicke gewährt, um auch nachhaltig gesund am Arbeitsplatz sein zu können. Und für alle, die an diesem Tag nicht vor Ort sein konnten, bietet itemis auch zahlreiche andere Aktivitäten das ganze Jahr über an. Sei es das Eishockeyspielen bei den itemis <a href="https://www.youtube.com/watch?v=AXjiJRwji2k"><span style="text-decoration: underline;">Night Owls</span></a>, das wöchentliche <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.youtube.com/hashtag/fitmitvolker">Fitnessprogramm mit Volker (das geht sogar im Homeoffice</a>)</span> oder auch das individuelle Sportprogramm am Fitnesscontainer am Kubus. Und wenn der Ausgleich zur Arbeit mal nicht mit Sport kompensiert werden kann, haben unsere Feelgood Manager Jesse und Henning immer ein offenes Ohr und gute Ratschläge.&nbsp; <br>Sport und Gesundheit findet bei uns also fast immer statt und trotzdem freuen wir uns jetzt schon auf den Gesundheitstag im nächsten Jahr, mit hoffentlich wieder vielen tollen und spannenden Angeboten.</p> <p><strong>Willst auch du einen Arbeitsplatz, der dich fit und gesund hält? Dann bewirb dich jetzt bei uns und werde zum itemiker – hier geht es zu unseren gesunden </strong><a href="https://www.itemis.com/karriere#it-headline-lebe-deine-passion"><strong><span style="text-decoration: underline;">Jobs bei itemis</span></strong></a><strong>!</strong></p> <img src="https://track.hubspot.com/__ptq.gif?a=761475&amp;k=14&amp;r=https%3A%2F%2Fblogs.itemis.com%2Fgesundheitstag-bei-itemis-fit-auf-und-neben-dem-arbeitsplatz&amp;bu=https%253A%252F%252Fblogs.itemis.com&amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "> Veranstaltungen Neuigkeiten Wed, 01 Jun 2022 07:54:49 GMT https://blogs.itemis.com/gesundheitstag-bei-itemis-fit-auf-und-neben-dem-arbeitsplatz 2022-06-01T07:54:49Z Mathis Mohr itemis wird Partner im Siemens Digital Industries Software Partner Program https://blogs.itemis.com/itemis-wird-partner-im-siemens-digital-industries-software-partner-program <div class="hs-featured-image-wrapper"> <a href="https://blogs.itemis.com/itemis-wird-partner-im-siemens-digital-industries-software-partner-program" title="" class="hs-featured-image-link"> <img src="https://blogs.itemis.com/hubfs/Blog%20%282022%29/itemis%20joins%20Siemens%20Digital%20Industries%20Software%20Partner%20Program/Partnerschaft_Siemens_960x480_RZ-kl.jpg" alt="itemis wird Partner im Siemens Digital Industries Software Partner Program" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"> </a> </div> <ul> <li>Siemens Digital Industries erweitert im Bereich Product Lifecycle Management sein Application Lifecycle Management (ALM) um das Cybersecurity Tool Security Analyst von itemis</li> <li>Diese zwei erstklassigen Lösungen ermöglichen es OEMs und Tier-Suppliern der Automobilindustrie, das Sicherheitsniveau für ihre Produkte zu erhöhen und zu erreichen</li> <li>Dadurch können Kunden Cybersecurity Compliance für ISO/SAE 21434 erreichen</li> </ul> <p>itemis, mit seinem marktführenden Cybersecurity Tool für die Durchführung von Threat Analysis and Risk Assessments (TARA), gab heute bekannt, dass es dem Partnerprogramm von Siemens Digital Industries Software beigetreten ist. Mit der Anbindung an die Siemens Polarion ALM™ (Application Lifecycle Management) Software wird der Bereich des Product Lifecycle Management erweitert.</p> <ul> <li>Siemens Digital Industries erweitert im Bereich Product Lifecycle Management sein Application Lifecycle Management (ALM) um das Cybersecurity Tool Security Analyst von itemis</li> <li>Diese zwei erstklassigen Lösungen ermöglichen es OEMs und Tier-Suppliern der Automobilindustrie, das Sicherheitsniveau für ihre Produkte zu erhöhen und zu erreichen</li> <li>Dadurch können Kunden Cybersecurity Compliance für ISO/SAE 21434 erreichen</li> </ul> <p>itemis, mit seinem marktführenden Cybersecurity Tool für die Durchführung von Threat Analysis and Risk Assessments (TARA), gab heute bekannt, dass es dem Partnerprogramm von Siemens Digital Industries Software beigetreten ist. Mit der Anbindung an die Siemens Polarion ALM™ (Application Lifecycle Management) Software wird der Bereich des Product Lifecycle Management erweitert.</p> <p>Die Polarion Software kann zur Automatisierung des Managements von Systems-Engineering-Projekten eingesetzt werden und ermöglicht die Entwicklung hochwertiger Embedded Software.</p> <p>Siemens Digital Industries Software treibt den Wandel zu einem digitalen Unternehmen voran, in dem Engineering, Manufacturing und Electronics Design auf die Zukunft treffen. itemis’ Lösung Security Analyst unterstützt Threat Analysis and Risk Assessments (TARA) während des gesamten Lebenszyklus von Fahrzeugen und stellt die Konsistenz sowie die Gültigkeit der TARAs sicher, während gleichzeitig Branchenvorschriften wie die ISO/SAE 21434 und UNECE WP.29 R155 vollständig erfüllt werden.</p> <p>“Wir freuen uns, dass itemis dem Siemens Partnerprogramm beigetreten ist. Mit ihrem modellbasierten TARA-Ansatz bietet die itemis-Lösung die Möglichkeit, ein ganzes Modell einfach zu aktualisieren und die Komplexität von TARAs zu reduzieren”, sagte Karkare Piyush, Global Director - Automotive Industry Solutions bei Siemens Digital Industries Software. “Mit den umfangreichen Import- und Exportfunktionen von itemis können Polarion-Anwender ihre Daten in die Erstellung von TARAs integrieren.”</p> <p>Die Kombination dieser beiden erstklassigen Lösungen wird es OEMs und Tier-Zulieferern in der Automobilindustrie ermöglichen, ein hohes Maß an Sicherheit für ihre Produkte zu gewährleisten.</p> <p>“itemis freut sich, der Partner Community von Siemens Digital Industries Software beizutreten. Die Zusammenarbeit unserer starken Unternehmen, hat das Potenzial, unseren Kunden einen erheblichen Mehrwert zu bieten, da sie nun in der Lage sind, auf einfache Weise die Cybersecurity Compliance nach ISO/SAE 21434 zu erreichen”, sagte Dirk Leopold, Head of Advanced Engineering der itemis AG.</p> <img src="https://track.hubspot.com/__ptq.gif?a=761475&amp;k=14&amp;r=https%3A%2F%2Fblogs.itemis.com%2Fitemis-wird-partner-im-siemens-digital-industries-software-partner-program&amp;bu=https%253A%252F%252Fblogs.itemis.com&amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "> Presseberichte Neuigkeiten Mon, 23 May 2022 12:10:16 GMT info@itemis.com (itemis) https://blogs.itemis.com/itemis-wird-partner-im-siemens-digital-industries-software-partner-program 2022-05-23T12:10:16Z “Pluspunkt Familie” | Familienfreundliche Unternehmen: itemis https://blogs.itemis.com/preisverleihung-familienfreundliche-unternehmen-itemis-bei-pluspunkt-familie-mit-auszeichnung <div class="hs-featured-image-wrapper"> <a href="https://blogs.itemis.com/preisverleihung-familienfreundliche-unternehmen-itemis-bei-pluspunkt-familie-mit-auszeichnung" title="" class="hs-featured-image-link"> <img src="https://blogs.itemis.com/hubfs/Blog%20%282022%29/Preisverleihung%20familienfreundliche%20Unternehmen%20itemis%20bei%20%E2%80%9CPluspunkt%20Familie%E2%80%9D%20mit%20Auszeichnung/Preisverleihung_alle_Gewinner_MMO.png" alt="“Pluspunkt Familie” | Familienfreundliche Unternehmen: itemis" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"> </a> </div> <p>Die itemis AG aus Lünen wurde beim <strong>Wettbewerb „Pluspunkt Familie“</strong> mit einer Plakette für <strong>„</strong><strong>individuelle Lösungen“</strong> ausgezeichnet.&nbsp;</p> <p>Die itemis AG aus Lünen wurde beim <strong>Wettbewerb „Pluspunkt Familie“</strong> mit einer Plakette für <strong>„</strong><strong>individuelle Lösungen“</strong> ausgezeichnet.&nbsp;</p> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">Der Wettbewerb „Pluspunkt Familie“</span></strong></h2> <p>Zum mittlerweile sechsten Mal hat das Bündnis für Familie im Kreis Unna den Preis „Pluspunkt Familie“ veranstaltet. Vergeben wird der Preis an Firmen, die die <strong>Vereinbarkeit von Beruf und Familie</strong> besonders fördern. Die Preisverleihung, welche für das Jahr 2021 vergeben wurde, sollte zunächst im Dezember des vergangenen Jahres stattfinden. Durch die anhaltende Pandemie wurde diese schließlich auf Donnerstag, den 7. April in die Aula des Hellweg Berufskollegs in Unna verlegt.<br>Insgesamt haben sich 26 Unternehmen für den Wettbewerb in 2021 beworben. Das Feld der Teilnehmenden war breit und vielfältig aufgestellt. Über Unternehmen aus dem sozialen Bereich, dem Großhandel bis hin zur IT-Branche war alles vertreten. Auch in der Unternehmensgröße gab es Unterschiede – vom kleinen Familienbetrieb bis zum großen Hospitalverband.<br>Für das Rahmenthema im Jahr 2021 gab es neben einer Urkunde auch Plaketten in vier separaten Kategorien:&nbsp; „Digitale Lösungen“, „Flexible Arbeitszeiten“, „Individuelle Lösungen“ und „Finanzielle Lösungen“.</p> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">Die Preisverleihung</span></strong></h2> <p>Mit den Worten von Landrat Mario Löhr, der gleichzeitig Schirmherr des Wettbewerbs “Pluspunkt Familie” ist, wurde die Preisverleihung im Hellweg Berufskollegs eröffnet. Er betont:&nbsp;</p> <blockquote> <strong>“Wer qualifizierte Fachkräfte ausbilden, gewinnen und auf Dauer halten will, muss die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Familie und Beruf gut vereinbar bleiben.“</strong> </blockquote> <blockquote></blockquote> <blockquote></blockquote> <p>Katja Sträde, Geschäftsführerin des Bündnisses für Familie, freut sich dagegen über die 26 teilnehmenden Unternehmen: „Das sind mehr als je zuvor. Wir sind begeistert, dass sich einige alte Hasen und viele neue Unternehmen beworben haben und uns trotz schwierigen Zeiten ihre kreativen und familienfreundlichen Lösungen vorgestellt haben.“</p> <blockquote></blockquote> <p>Aus diesem Grund erhielten auch alle 26 Unternehmen eine Urkunde, welche sie als familienfreundliches Unternehmen im Kreis Unna auszeichnet.</p> <p>&nbsp;</p> <p><img src="https://blogs.itemis.com/hs-fs/hubfs/Blog%20(2022)/Preisverleihung%20familienfreundliche%20Unternehmen%20itemis%20bei%20%E2%80%9CPluspunkt%20Familie%E2%80%9D%20mit%20Auszeichnung/DSC00716.jpg?width=960&amp;name=DSC00716.jpg" alt="Preisverleihung “Pluspunkt Familie” itemis" width="960" style="width: 960px;"></p> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">itemis mit besonderer Auszeichnung „Individuelle Lösungen“&nbsp;</span></strong></h2> <p>Neben der Urkunde, die alle Teilnehmenden für ihr besonderes Engagement bekommen haben, wurden zudem noch insgesamt zwölf Plaketten in vier Kategorien für besondere Auszeichnungen vergeben. Hier überreichte Katja Sträde an Stephanie Hentschel, die stellvertretend für die itemis AG vor Ort war, den Preis für <span style="font-weight: bold;">„</span><strong>Individuelle Lösungen“</strong>. Begleitet wurde die Übergabe durch den zuvor eingespielten und extra für die Bewerbung gedrehten Kurzfilm zum Thema Familienfreundlichkeit in der Corona-Krise. Außerdem durfte Stephanie noch in einem kurzen Interview den <strong>Einkaufsservice für Mitarbeitende</strong> während der Pandemie, die <strong>Carepakete bis an die Haustür</strong>, sowie den <strong>Food-Friday</strong> als Teil der individuellen Lösungen bei itemis im Detail vorstellen.</p> <p>Die itemis AG fühlt sich geehrt, diesen Preis entgegennehmen zu können und ist stolz, dass mit den innovativen und vielfältigen Ideen ein familienfreundliches Umfeld auf Unternehmensebene geschaffen zu haben. Auch in Zukunft wird sich die itemis AG darum bemühen weiter an der familienfreundlichen Struktur zu arbeiten, um sich dann erneut beim Preis „Pluspunkt Familie“ bewerben zu können.</p> <h2>Unser Bewerbungsvideo</h2> <div class="hs-video-widget"> <img src="https://api-na1.hubapi.com/video/v1/public/70997124155/poster?portalId=761475" style="max-width: 960px" alt="HubSpot Video"> </div> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">Mitglieder der Jury</span></strong></h2> <p>Dr. Michael Dannebom (Wirtschaftsförderung Kreis Unna), Anja Josefowitz (Diakoniepfarrerin Ev. Kirchenkreis Unna | Sprecherin Bündnis für Familie Kreis Unna), Andreas Kramer (Deutscher Gewerkschaftsbund, Kreis Unna), Birgit Mescher (Gleichstellungsbeauftragte Fröndenberg / für die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten), Ludger Osterkamp (ExTox Gasmess-Systeme GmbH), Tobias Pütter (Handwerkskammer Dortmund), Susanne Raths (Unternehmensverband Westfalen-Mitte e.V.) und Sandra Schröder (Industrie- und Handelskammer zu Dortmund).</p> <p>Zu den Kooperationspartnern des PLUSPUNKT FAMILIE gehören darüber hinaus: Agentur für Arbeit Hamm, Jobcenter Kreis Unna sowie das Kompetenzzentrum Frau &amp; Beruf Westfälisches Ruhrgebiet – Competentia.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p style="font-weight: bold;">Suchst auch du einen Job der Arbeit und Familie vereint? Dann bewirb dich jetzt bei itemis und werde Teil unserer familienfreundlichen Unternehmenskultur! Hier geht es zu <a href="https://www.itemis.com/karriere">unseren offen Stellen &gt;&gt;&gt;</a></p> <img src="https://track.hubspot.com/__ptq.gif?a=761475&amp;k=14&amp;r=https%3A%2F%2Fblogs.itemis.com%2Fpreisverleihung-familienfreundliche-unternehmen-itemis-bei-pluspunkt-familie-mit-auszeichnung&amp;bu=https%253A%252F%252Fblogs.itemis.com&amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "> Presse Veranstaltungen Neuigkeiten Wed, 13 Apr 2022 13:51:09 GMT https://blogs.itemis.com/preisverleihung-familienfreundliche-unternehmen-itemis-bei-pluspunkt-familie-mit-auszeichnung 2022-04-13T13:51:09Z Mathis Mohr Blockchain-Projekt HANSEBLOC unter Mitwirken der itemis AG abgeschlossen https://blogs.itemis.com/blockchain-projekt-hansebloc-unter-mitwirken-der-itemis-ag-abgeschlossen <div class="hs-featured-image-wrapper"> <a href="https://blogs.itemis.com/blockchain-projekt-hansebloc-unter-mitwirken-der-itemis-ag-abgeschlossen" title="" class="hs-featured-image-link"> <img src="https://blogs.itemis.com/hubfs/Blog%20%282022%29/Blockchain-Projekt%20HANSEBLOC%20unter%20Mitwirken%20der%20itemis%20AG%20abgeschlossen/hamburg_hafen_von_MHA.jpg" alt="Blockchain-Projekt HANSEBLOC unter Mitwirken der itemis AG abgeschlossen" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"> </a> </div> <p>Deutschland ist beim Thema Logistik Vorreiter. Damit das zukünftig so bleibt, muss die Logistik mit der Digitalisierung Schritt halten.&nbsp;</p> <p>Deutschland ist beim Thema Logistik Vorreiter. Damit das zukünftig so bleibt, muss die Logistik mit der Digitalisierung Schritt halten.&nbsp;</p> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">Die Idee – Blockchain-Technologie in der Frachtschiffslogistik</span></strong></h2> <p>Bisher war die Frachtschiffslogistik durch analoge Prozesse und den Austausch von Frachtbriefen über E-Mail und Clouddienste anfällig für Fälschungen. Nun wird sie durch die Blockchain-Technologie fälschungssicher und digital. Neben Logistikunternehmen, anderen IT-Dienstleistern und Hochschulen hat sich die itemis AG den nachhaltigen Herausforderungen der Digitalisierung im Bereich Frachtschiffslogistik gestellt und an einer Lösung für eine fälschungssichere Versendung von Transportdokumenten entlang der Logistik-Kette, mit der Blockchain-Technologie als Vertrauensinstanz gearbeitet.<br>Als Grundgerüst für die Logistik dient die HANSEBLOC Plattform, indem sie identitätsschützend den Transport aller Waren dokumentiert.</p> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">“Sensorchain” Konzept – Manipulation von Sensoren erschweren</span></strong></h2> <p>Mit dem Konzept “Sensorchain” wird zusätzlich die Manipulation von Sensoren erheblich erschwert. In der Praxis war dies bisher angewandt, um beispielsweise die teure Kühlung von Ware zu umgehen. Die Daten der Sensoren werden hierbei über die Blockchain abgesichert. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese sich selbstständig aufbaut und die jeweiligen Daten über Bluetooth austauscht. Zusammengefasst ist die Blockchain eine Datenquelle, die für Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit steht und dabei vielseitige Einsatzquellen bedient.</p> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">Hintergrund – Die Fördermaßnahme “KMU-NetC”</span></strong></h2> <p>Für das Erreichen neuer Marktpotenziale stehen KMU’s vor der Herausforderung, ihre Innovationsstärke zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, bieten sich vor allem Netzwerke und Cluster an. Im Rahmen der Fördermaßnahme “KMU-NetC” haben sich anspruchsvolle Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsverbünde unter Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen ergeben. “KMU-NetC” ist Teil des Konzepts “Vorfahrt für den Mittelstand – Das Zehn-Punkte-Programm des BMBF für mehr Innovation in KMU”. Mit diesem Konzept sollen mehr Ideen, neue Anwendungsmöglichkeiten sowie neue Geschäftsmodelle gefördert werden. Forschungsergebnisse und Modelllösungen sollen dabei unter den KMU verbreitet und genutzt werden.</p> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">Probleme und Herausforderungen – Projekt HANSEBLOC&nbsp;</span></strong></h2> <p>Fälschungssichere Informationsübermittlung ist eine aktuelle Herausforderung in den Bereichen Transport, Logistik und Spedition. Zolldokumente, Frachtbriefe und Transportbegleitpapiere werden analog in Papierform sowie über E-Mail- und Clouddienste und Frachtbörsen ausgetauscht. Das Problem stellt dabei nicht der Mangel Softwarelösungen und Schnittstellen dar, sondern die nicht einheitlichen Standards, die dazu führen, dass die Interoperabilität nicht gegeben ist. Mithilfe der Blockchain-Technologie versucht das Hansebloc Projekt, dieses Problem nachhaltig zu lösen. HANSEBLOC verfolgt dabei einen neuen Ansatz für vollautomatisierte Geschäftsbeziehungen. Grundlage dafür bietet die Ausführungsgarantie und die bestehenden Systeme im Bereich Spedition und Transportmanagement. Diese werden um einen sicheren elektronischen Austausch von Frachtdokumenten ergänzt. Das Resultat sind die Beseitigung von Datenverlusten und die Ermöglichung von automatisierten organisationsübergreifenden Prozessen.&nbsp;</p> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">Innovationsperspektive – Frachtbrief, Smart Contracts, Blockchain, Smart Oracles</span></strong></h2> <p>Das HANSEBLOC Projekt hat sich das Ziel gesetzt, durch die Verwendung von Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologien (DLT) Logistikketten zu automatisieren und transparenter zu gestalten. Parallel dazu soll die Anzahl der Medienbrüche auf ein Minimum reduziert werden. Durch diese innovativen Schritte soll Manipulationsanfälligkeit gesenkt und die Vertrauenswürdigkeit der Information sichergestellt werden. Die im weiteren Transportverlauf anfallenden Informationen (Daten über Grenzübergänge, Transportübergaben, Modalitätswechsel etc.) werden über sogenannte Smart Oracles als Schnittstellen zwischen der digitalen und der physischen Welt, ebenfalls auf sichere, vertrauenswürdige und manipulationsresistente Weise, in den Datenfluss integriert. Die vertragliche Logik wird dabei in Smart Contracts hinterlegt. Das angestrebte Lösungsszenario besteht aus der Kombination der vier Komponenten – Frachtbrief, Smart Contracts, Blockchain und Smart Oracles. Im Gegensatz zu anderen Projekten fokussiert dieses Projekt stark lokale, aber erweiterbare Lösungen. Diese sollen in einem überschaubaren Zeitrahmen nicht nur prototypisch, sondern vollumfänglich in Betrieb gehen und somit zu einem Vorteil für die beteiligten Unternehmen der Logistik-Initiative Hamburg führen.</p> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">Unser Mitwirken – Generierung von ausführbarem Code für die Blockchain</span></strong></h2> <p>Die itemis AG sorgt vor diesem Hintergrund für die Endbenutzer-freundliche Definition von Smart Contracts mithilfe einer domänenspezifischen Sprache (DSL). Diese berücksichtigt Verifikations- und Simulations-Aspekte und ermöglicht die Generierung von ausführbarem Code, für die Blockchain.</p> <h2 style="font-size: 25px;"><strong><span style="color: #00457c;">Vorteile im Überblick</span></strong></h2> <ul> <li>eigene Entscheidung über die strategische Ausrichtung von HANSEBLOC</li> <li>vereinfachte Zollabfertigung durch digitale und manipulationssichere Dokumentation von Transportdaten und Frachtbegleitdokumenten</li> <li>Fälschungssichere Ladungsübergabe in Echtzeit durch Dokumentation auf der Blockchain</li> <li>Durch Echtzeitdokumentation ist eine automatisierte Schadensabwicklung möglich</li> <li>Echtzeitüberwachung der Kühlkette mithilfe von Sensordaten, die über die Blockchain gesichert gespeichert werden</li> <li>Absicherung der Integrität von Transportdaten durch digitale Fingerabdrücke</li> </ul> <p><br>Ein ausführlicher Beitrag mit allen Abschlussberichten ist auf der <a href="https://www.hamburg-logistik.net/blog/netzwerk/ergebnisse-des-hansebloc-projekts-schlussberichte-der-projektpartner-veroeffentlicht" title="Link zur Webseite der Logistik-Initiative Hamburg (öffnet im neuen Tab)">Webseite der Logistik-Initiative Hamburg</a> zu finden. Zum itemis-Schlussbericht des HANSEBLOC-Projekts geht es <a href="https://blogs.itemis.com/hubfs/Blog%20(2022)/Blockchain-Projekt%20HANSEBLOC%20unter%20Mitwirken%20der%20itemis%20AG%20abgeschlossen/Itemis_Schlussbericht.pdf">hier</a>.</p> <img src="https://track.hubspot.com/__ptq.gif?a=761475&amp;k=14&amp;r=https%3A%2F%2Fblogs.itemis.com%2Fblockchain-projekt-hansebloc-unter-mitwirken-der-itemis-ag-abgeschlossen&amp;bu=https%253A%252F%252Fblogs.itemis.com&amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "> Logistik Softwareentwicklung Wed, 23 Feb 2022 09:57:11 GMT schill@itemis.com (Holger Schill) https://blogs.itemis.com/blockchain-projekt-hansebloc-unter-mitwirken-der-itemis-ag-abgeschlossen 2022-02-23T09:57:11Z Erstellung einer Requirements Traceability Matrix – Erfahrungsbericht https://blogs.itemis.com/erstellung-einer-requirements-traceability-matrix-erfahrungsbericht <div class="hs-featured-image-wrapper"> <a href="https://blogs.itemis.com/erstellung-einer-requirements-traceability-matrix-erfahrungsbericht" title="" class="hs-featured-image-link"> <img src="https://blogs.itemis.com/hubfs/Blog%20%282021%29/Erstellung%20einer%20Requirements%20Traceability%20Matrix%20%E2%80%93%20ein%20Erfahrungsbericht/RTM_Erfahrungsbericht_373084444_880x440px.jpg" alt="Erstellung einer Requirements Traceability Matrix – Erfahrungsbericht" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"> </a> </div> <p>Mein Erfahrungsbericht beschreibt zwei Wege eine Requirements Traceability Matrix (RTM) zu erstellen. Du erfährst Schritt für Schritt, wie ich vorgegangen bin und welche Schwierigkeiten ich auf welche Weise gemeistert habe.</p> <p>Eine Requirements Traceability Matrix ist eine Tabelle, die Verbindungen zwischen einzelnen Anforderungen und Entwicklungsergebnissen wie Quellcode, Designvorgaben oder Testfälle anzeigt. Diese Ergebnisse werden als Artefakte bezeichnet. Durch die Verbindung der Artefakte kann sichergestellt werden, dass jede Anforderung umgesetzt und getestet wurde. Damit ist die RTM ein effektives Werkzeug, um Traceability (dt: Rückverfolgbarkeit) zu ermöglichen.</p> <p>Ich habe zwei mögliche Wege ausprobiert, um eine RTM zu erstellen. Zuerst habe ich die RTM in Microsoft Excel erstellt. Anschließend kam die Software YAKINDU Traceability zum Einsatz.</p> <p>Mein Erfahrungsbericht beschreibt zwei Wege eine Requirements Traceability Matrix (RTM) zu erstellen. Du erfährst Schritt für Schritt, wie ich vorgegangen bin und welche Schwierigkeiten ich auf welche Weise gemeistert habe.</p> <p>Eine Requirements Traceability Matrix ist eine Tabelle, die Verbindungen zwischen einzelnen Anforderungen und Entwicklungsergebnissen wie Quellcode, Designvorgaben oder Testfälle anzeigt. Diese Ergebnisse werden als Artefakte bezeichnet. Durch die Verbindung der Artefakte kann sichergestellt werden, dass jede Anforderung umgesetzt und getestet wurde. Damit ist die RTM ein effektives Werkzeug, um Traceability (dt: Rückverfolgbarkeit) zu ermöglichen.</p> <p>Ich habe zwei mögliche Wege ausprobiert, um eine RTM zu erstellen. Zuerst habe ich die RTM in Microsoft Excel erstellt. Anschließend kam die Software YAKINDU Traceability zum Einsatz.</p> <h2>Eine RTM manuell in Excel erstellen</h2> <p>Um die RTM in Microsoft Excel eintragen zu können, müssen die Verbindungen zwischen den Entwicklungsartefakten bekannt sein. Das heißt, es muss zum Beispiel ermittelt werden, welche Anforderung in welchen Teilen des Quellcodes umgesetzt wird und welche Testfälle und Testergebnisse sich daraus ableiten. Im Idealfall werden solche Verbindungen direkt während der Entwicklung notiert. Nachträglich ist es deutlich aufwendiger nachzuvollziehen wie die Artefakte miteinander in Verbindung stehen.</p> <p>Hier haben wir bereits eine <a href="https://blogs.itemis.com/en/how-to-create-a-requirements-traceability-matrix"> </a><a href="https://blogs.itemis.com/en/how-to-create-a-requirements-traceability-matrix" title="Link zur Anleitung - Erstellung einer RTM mit Ecxel (öffnet im neuen Tab)">Anleitung zur Erstellung einer RTM mit Excel veröffentlicht.</a></p> <p>Mein Beispielprojekt besteht aus sechs verschiedene Artefakt-Typen. Ich habe mit dem ersten Typ, den Stakeholder Anforderungen, begonnen und mich durch verschiedene Dateien aus verschiedenen Tools (zum Beispiel Microsoft Word) geklickt, um herauszufinden, welche Artefakte aus der jeweiligen Anforderungen entstanden sind. Diese notierte ich dann in zwei Spalten nebeneinander in einer Excel Tabelle. Das soll die Verbindung zwischen der Anforderung und dem Artefakt darstellen. Wenn eine Anforderung auf mehrere Artefakte verweist, habe ich sie mehrfach aufgeschrieben. Diese Vorgehensweise wiederholte ich für jeden Artefakt-Typ.</p> <p>Obwohl es ein kleiner Datensatz ist, mit etwa 70 Zeilen und 6 Spalten in Microsoft Excel, benötigte ich mehrere Stunden, um die RTM zu erstellen. Alleine das korrekte Abtippen der IDs und Namen aller Artefakte kostete viel Zeit. Da das viel Schreibarbeit war, habe ich teilweise die vollständigen Namen weggelassen und nur die IDs notiert.</p> <p>Mir ist häufig aufgefallen, dass ich in der Zeile verrutscht bin und damit falsche Verlinkungen dargestellt habe. Außerdem habe ich immer wieder Tippfehler und Zahlendreher in den IDs gefunden. So wäre es später nicht mehr möglich, diese Artefakte über die Suchfunktion zu finden.</p> <p>Als ich die Verlinkungen der Stakeholder Anforderungen fertiggestellt hatte, wurde ich darauf aufmerksam, dass noch Artefakte in meiner RTM fehlten. Ich hatte die Artefakte, die nicht mit den Stakeholder Anforderungen verbunden sind, noch nicht berücksichtigt. Das bedeutete erneutes Durchklicken durch die Dateien des Projekts.</p> <p>Schließlich waren die fehlenden Artefakte hinzugefügt und die RTM mit Microsoft Excel fertiggestellt. Insgesamt lässt sich sagen, dass das Händische eintragen in Excel sehr fehleranfällig und zeitintensiv ist. Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus der RTM, in der erkennbar ist, welche Anforderungen und Artefakte miteinander in Verbindung stehen.</p> <div> <img src="https://blogs.itemis.com/hs-fs/hubfs/Blog%20(2020)/Erstellung%20einer%20Requirements%20Traceability%20Matrix%20%E2%80%93%20ein%20Erfahrungsbericht/Darstellung_Excel.jpg?width=900&amp;name=Darstellung_Excel.jpg" alt="Darstellung_Excel" width="900" style="width: 900px; display: block; margin: 0px auto;"> </div> <h2>Eine RTM mit einem dedizierten Traceability-Tool erzeugen lassen</h2> <p>YAKINDU Traceability ist ein Traceability-Management-Tool, welches es ermöglicht, Anforderungen und Artefakte aus unterschiedlichen Entwicklungswerkzeugen miteinander zu verbinden und anschaulich darzustellen.</p> <p>Ich hatte nur geringe Vorkenntnisse in der Anwendung des Tools und habe deswegen teilweise die Hilfe verwendet. Im Menü fand ich die Möglichkeit, einen Teil der RTM direkt mit wenigen Mausklicken erstellen zu lassen. Die RTM bezog sich allerdings nur auf einen von zwei Verbindungspfaden. Um beide Pfade in derselben RTM zu verknüpfen, musste ich eigene Abfragen in der Query-Sprache von YAKINDU Traceability schreiben. Die Sprache ist leicht verständlich, wenn grundlegende Programmierkenntnisse vorhanden sind. Der Code zeigt die Erstellung des fehlenden Verbindungspfades.</p> <pre class="prettyprint">query "RTM2" source(traceMatrixFor('02 Software Requirements', 'T2 Unit test specification')) .collect( ByType("02 Software Requirements") as SW_REQ ,ByType("03 Software units") as SW_Unit ,ByType("T2 Unit test specification") as UTS ).where(ByType("03 Software units") != "" &amp;&amp; (ByType("03 Software units")!= ""))</pre> <p>Ich wollte die beiden Pfade in einer RTM zusammenführen. Das funktionierte allerdings nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte, weil Verlinkungen angezeigt wurden, die eigentlich nicht existieren. Dieser Fehler wäre mir ohne die Vergleichsmatrix aus Microsoft Excel vielleicht gar nicht aufgefallen. Mir wurde von den Entwicklern des Tools erklärt, wie ich den Fehler korrigieren kann und nach wenigen Versuchen konnte ich schließlich die korrekte und vollständige RTM mit YAKINDU Traceability erstellen. Diese Unterstützung bietet YAKINDU Traceability für Einsteiger kostenlos an.</p> <p>Das Erstellen der RTM hat inklusive der Einarbeitung fast genauso lange gedauert wie die Erstellung mit Microsoft Excel. Wesentlicher Unterschied ist, dass die Pflege der RTM nun komplett automatisiert erfolgen kann. Auf Änderungen der Daten kann nun unmittelbar reagiert werden, ohne einzelne Arbeitsschritte wiederholen zu müssen. Das Endergebnis kann ich mir direkt in YAKINDU Traceability ansehen oder es als CSV- oder Excel-Datei exportieren.</p> <h2>Zusammenfassung</h2> <div style="overflow-x: auto; max-width: 100%; width: 100%; margin-left: auto; margin-right: auto;"> <table style="width: 100%; border-color: #99acc2; border-style: solid; border-collapse: collapse; table-layout: fixed; min-width: 820px;"> <tbody> <tr> <td style="width: 25%;"><strong>&nbsp;</strong></td> <td style="width: 25%;"><strong>Microsoft Excel</strong></td> <td style="width: 50%;"><strong>YAKINDU Traceability</strong></td> </tr> <tr> <td style="width: 25%;"><strong>Einarbeitung</strong></td> <td style="width: 25%;">Keine bis sehr wenig Einarbeitung.</td> <td style="width: 50%;">Einarbeitung notwendig.</td> </tr> <tr> <td style="width: 25%;"><strong>Vorkenntnisse</strong></td> <td style="width: 25%;">Keine Vorkenntnisse notwendig.</td> <td style="width: 50%;">Grundkenntnisse im Programmieren von Vorteil.</td> </tr> <tr> <td style="width: 25%;"><strong>Zeit</strong></td> <td style="width: 25%;">Sehr zeitaufwendig.</td> <td style="width: 50%;">Einmalig zeitaufwendig, danach zeitsparend.</td> </tr> <tr> <td style="width: 25%;"><strong>Fehler</strong></td> <td style="width: 25%;"> <p style="font-size: 20px;">Anfällig für Tippfehler, was die Suchfunktion beeinträchtigt.<br><br>Gefahr in den Zeilen oder Spalten zu verrutschen und falsche Verlinkungen zu notieren oder Artefakte zu vergessen.</p> </td> <td style="width: 50%;"> <p style="font-size: 20px;">Ergebnis sollte nach der ersten Erstellung auf Richtigkeit überprüft werden, um falsche Verlinkungen zu vermeiden.<br><br>YAKINDU Traceability bietet einen kostenlosen Support für Fragen an.</p> </td> </tr> <tr> <td style="width: 25%;"><strong>Motivation</strong></td> <td style="width: 25%;">Eintönige Arbeit, weil dieselben Schritte immer wieder wiederholt werden müssen.</td> <td style="width: 50%;">Anspruchsvollere, dafür interessantere Arbeit, die mich mehr motiviert hat.</td> </tr> </tbody> </table> </div> <h2>Fazit</h2> <p>Am Ende habe ich die beiden RTMs miteinander verglichen und habe noch einige Fehler in der Excel-Version gefunden, die mir vorher nicht aufgefallen sind.&nbsp;</p> <p>Damit ist YAKINDU Traceability deutlich sicherer, wenn es um die Korrektheit der Daten geht, da es hier nicht möglich ist, in einer Zeile zu verrutschen oder Tippfehler zu machen oder eine Verlinkung zu übersehen.</p> <p>Außerdem müsste ich mit einem neuen Datensatz bei Microsoft Excel von vorne beginnen und könnte nichts übernehmen. Bei YAKINDU Traceability muss ich nicht erneut die Hilfestellung lesen, weil ich das Prinzip bereits verstanden habe und nun um ein Vielfaches schneller bin. Auch kleinere Änderungen in den Verlinkungen können mit einem einfachen Klick aktualisiert werden und müssen nicht aufwendig in der RTM gesucht und aktualisiert werden.&nbsp;</p> <p>Je größer der Datensatz wird, desto aufwendiger wäre die Erstellung in Microsoft Excel. Mit YAKINDU Traceability wächst der Aufwand nicht mit dem Datensatz, da die Artefakte nicht einzeln aus mehreren Dateien herausgelesen werden müssen.</p> <p>Für kleine Projekte mit wenigen Artefakt-Typen reicht Microsoft Excel aus. Vor allem wenn die Verbindungen bereits während des Projekts angelegt werden. Bei größeren Projekten bringt YAKINDU Traceability nach einer kurzen Einarbeitung deutlich mehr Vorteile mit sich. Die RTM ist nur eine von vielen Funktionen, die YAKINDU Traceability anbietet. Das Tool ermöglicht die Erstellung und Verwaltung von komplexen Verbindungen zwischen Anforderungen und Artefakten. Somit ergeben sich bei YAKINDU Traceability viel mehr und einfachere Möglichkeiten, um Traceability zu analysieren.</p> <p>Wenn du möchtest, kannst du dir YAKINDU Traceability kostenlos herunterladen. Probiere es selbst aus und berichte mir von deinen Erfahrungen in den Kommentaren.</p> <p><a class="cta_button" href="https://www.itemis.com/cs/ci/?pg=b694528c-ad31-4fb6-9234-1d10d9341aa4&amp;pid=761475&amp;ecid=&amp;hseid=&amp;hsic="><img class="hs-cta-img " style="border-width: 0px; /*hs-extra-styles*/; margin: 0 auto; display: block; margin-top: 20px; margin-bottom: 20px" alt="Download YAKINDU Traceability Demo&nbsp;" src="https://no-cache.hubspot.com/cta/default/761475/b694528c-ad31-4fb6-9234-1d10d9341aa4.png" align="middle"></a></p> <img src="https://track.hubspot.com/__ptq.gif?a=761475&amp;k=14&amp;r=https%3A%2F%2Fblogs.itemis.com%2Ferstellung-einer-requirements-traceability-matrix-erfahrungsbericht&amp;bu=https%253A%252F%252Fblogs.itemis.com&amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "> Softwareentwicklung YAKINDU Traceability Mon, 01 Mar 2021 10:05:54 GMT aschoening@itemis.de (Antonia Schöning) https://blogs.itemis.com/erstellung-einer-requirements-traceability-matrix-erfahrungsbericht 2021-03-01T10:05:54Z Wie funktionale Sicherheit gemäß ISO 26262 gewährleistet werden kann https://blogs.itemis.com/wie-funktionale-sicherheit-gemaess-iso-26262-gewaehrleistet-werden-kann <div class="hs-featured-image-wrapper"> <a href="https://blogs.itemis.com/wie-funktionale-sicherheit-gemaess-iso-26262-gewaehrleistet-werden-kann" title="" class="hs-featured-image-link"> <img src="https://blogs.itemis.com/hubfs/functional_safety_according_to_ISO_26262_Fotolia_128409961_M.jpg" alt="Wie funktionale Sicherheit gemäß ISO 26262 gewährleistet werden kann" class="hs-featured-image" style="width:auto !important; max-width:50%; float:left; margin:0 15px 15px 0;"> </a> </div> <p>In modernen Autos erhöhen Fahrerassistenzsysteme mehr und mehr sowohl den Komfort als auch die Sicherheit. Viele dieser Systeme verringern die Wahrscheinlichkeit menschlicher Fehler, die immer noch die Hauptursache für Unfälle sind<sup>1</sup>. Mittlerweile können selbstfahrende Autos in den meisten Situationen sogar völlig ohne direktes menschliches Eingreifen funktionieren. Auf diese Weise verlagert sich ein Großteil der Verantwortung für die Vermeidung von Unfällen vom Fahrer auf das Auto – und damit auf die Hersteller und ihre Zulieferer. Die funktionale Sicherheit von Autos wird damit wichtiger denn je. Um diese sicherzustellen, definiert die Norm ISO 26262 verbindliche Anforderungen an den Entwicklungsprozess. Dieser Artikel erläutert, wie Requirements-Traceability dazu beitragen kann, die Anforderungen dieser Norm zu erfüllen.</p> <p>In modernen Autos erhöhen Fahrerassistenzsysteme mehr und mehr sowohl den Komfort als auch die Sicherheit. Viele dieser Systeme verringern die Wahrscheinlichkeit menschlicher Fehler, die immer noch die Hauptursache für Unfälle sind<sup>1</sup>. Mittlerweile können selbstfahrende Autos in den meisten Situationen sogar völlig ohne direktes menschliches Eingreifen funktionieren. Auf diese Weise verlagert sich ein Großteil der Verantwortung für die Vermeidung von Unfällen vom Fahrer auf das Auto – und damit auf die Hersteller und ihre Zulieferer. Die funktionale Sicherheit von Autos wird damit wichtiger denn je. Um diese sicherzustellen, definiert die Norm ISO 26262 verbindliche Anforderungen an den Entwicklungsprozess. Dieser Artikel erläutert, wie Requirements-Traceability dazu beitragen kann, die Anforderungen dieser Norm zu erfüllen.</p> <p>Autounfälle, die durch einen technischen Defekt verursacht werden, können nicht nur für die Insassen sehr schwere Folgen haben, sondern auch für den Hersteller des Fahrzeugs. Das Image der Marke und sogar des gesamten Unternehmens kann beschädigt werden und den zukünftigen Absatz negativ beeinflussen.</p> <p>Darüber hinaus kann ein Hersteller nach einem Unfall rechtlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn er diesen durch die Anwendung der „üblichen“<sup>2</sup> Techniken, die von seinen Wettbewerbern eingesetzt werden, hätte verhindern können. Dazu gehören auch diejenigen Systeme, die nicht von den Herstellern selbst, sondern von ihren Zulieferern produziert wurden.</p> <p>Daher müssen Automobilhersteller von ihren Zulieferern die Anwendung aktueller Methoden nach dem „Stand der Wissenschaft und Technik“<sup>3</sup> verlangen, um die Sicherheit der von ihnen gekauften Systeme zu gewährleisten. Sie überprüfen den korrekten Einsatz dieser Methoden durch <strong>Audits</strong>, d. h. durch Untersuchungen, bei denen der Zulieferer den Automobilhersteller davon überzeugen muss, dass er die notwendigen Schritte <strong>zur Gewährleistung der Sicherheit seiner Produkte</strong> durchführt.</p> <h2>Was ist ISO 26262?</h2> <p>Um definieren zu können, was rechtlich von den Automobilherstellern verlangt wird, und was diese wiederum von ihren Zulieferern verlangen müssen, ist ein <strong>gemeinsames Verständnis</strong> davon erforderlich, was der aktuelle Stand der Technik bei der Entwicklung sicherheitskritischer Systeme ist. Solch ein gemeinsames Verständnis wird durch Standards geschaffen. <strong>ISO 26262 ist der wichtigste Standard für die funktionale Sicherheit im Automobilbereich.</strong></p> <p>Die Norm ISO 26262 empfiehlt spezifische Maßnahmen, die bei der Entwicklung von Fahrzeugsystemen auf den drei Ebenen Hardware, Software und Gesamtsystem umzusetzen sind. Über die Anwendung der Norm hinaus können natürlich neue Technologien verfügbar werden, deren Einsatz nach einiger Zeit obligatorisch werden kann. ISO 26262 wurde 2011 veröffentlicht, wurde aber im Dezember 2018 aktualisiert, um die Norm an den neuen Stand der Technik anzupassen.</p> <p>ISO 26262 verlangt ein <strong>allgemeines Konzept für die funktionale Sicherheit</strong> des gesamten Fahrzeugs, das durch eine auf Komponenten basierende Systemarchitektur umgesetzt werden muss. Welche Sicherheitsmaßnahmen bei der Entwicklung einer konkreten Komponente angewendet werden müssen, hängt davon ab, wie wichtig das korrekte Verhalten dieser Komponente für die Sicherheit des Fahrzeugs ist.</p> <p>eder Komponente wird, abhängig von ihrem Beitrag zum Risiko für schwere Unfälle, ein <strong>ASIL</strong> (Automotive Safety Integrity Level) zugewiesen. Fehlerhaftes Verhalten einer Komponente mit der höchsten ASIL-Einstufung D führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Situationen, in denen der Fahrer einen Unfall mit lebensbedrohlichen oder sogar tödlichen Verletzungen nicht mehr verhindern kann.</p> <p>Komponenten erhalten niedrigere ASILs, wenn ihr Versagen mit geringerer Wahrscheinlichkeit zu Unfällen führt, diese Unfälle weniger gravierende Auswirkungen haben oder sie durch den Fahrer trotz des Systemfehlers vermeidbar sind. Die niedrigste ASIL-Einstufung ist A. Komponenten, die mit noch niedrigerem Risiko behaftet sind, werden als nicht sicherheitskritisch betrachtet. Für sie sind daher nur die üblichen Qualitätssicherungsmaßnahmen ohne besonderen Fokus auf die Sicherheit erforderlich.</p> <h2>Was ist so schwer daran, ISO 26262 zu erfüllen?</h2> <p>Um die Norm ISO 26262 zu erfüllen, muss jeder Komponente das korrekte ASIL zugeordnet werden, und es müssen in der Regel zumindest diejenigen Maßnahmen umgesetzt werden, die in der Norm für das jeweilige ASIL als “highly recommended” definiert sind, also dringend empfohlen werden.</p> <p>Davon kann allerdings im Einzelfall abgewichen werden, wenn überzeugend dargelegt werden kann, dass dies für die betreffende Komponente nicht erforderlich ist. Das kann beispielsweise dann vorkommen, wenn stattdessen geeignetere Alternativen implementiert wurden oder die jeweilige Empfehlung auf den konkreten Fall nicht anwendbar ist.</p> <p>Beispielsweise ist für Systeme, die sich lange Zeit im realen Einsatz bewährt haben („proven in use“), eine Ausnahme im Standard vorgesehen<sup>4</sup>, die eine Einhaltung anderer Vorgaben des Standards ersetzen kann. <strong>Letztendlich wird ISO 26262 dann „erfüllt“, wenn die Auditoren davon überzeugt sind, dass sie erfüllt wird.</strong></p> <p>Am Ende eines erfolgreichen Audits müssen die Auditoren die Überzeugung gewonnen haben, <strong>dass der Entwicklungsprozess insgesamt sicherstellt, dass alle Sicherheitsziele (Safety Goals) erfüllt werden.</strong> Zulieferer müssen also genau dafür Belege liefern. Allerdings kann das eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe sein, wenn die betreffenden Komponenten sehr komplex sind – was immer häufiger der Fall ist.</p> <p>Ein Unternehmen, das Komponenten entwickelt, produziert Artefakte (in der Norm als “work products” bezeichnet), wie beispielsweise Anforderungs- oder Testdokumente oder Quellcode. Die in ISO 26262 enthaltenen Empfehlungen definieren die zu erzeugenden Artefakte, die für diese durchzuführenden Arbeitsschritte sowie die Eigenschaften, die sie am Ende des Entwicklungsprozesses haben müssen. <strong>Oft betreffen diese Empfehlungen mehrere Artefakte gleichzeitig und auch ihre Beziehungen zueinander.</strong></p> <p><em>Die folgende Abbildung zeigt ein kleines Beispiel für mögliche Beziehungen zwischen den bei der Entwicklung relevanten Artefakten. In der Mitte ist ein mit Enterprise Architect entwickeltes Komponentenmodell (RainSensing) für die Implementierung eines Regensensors dargestellt. Dieses steht in direkter Beziehung einerseits zur Softwareanforderung, die es umsetzt (SW-R 4.2.1.1), und andererseits zu einem Test der modellierten Funktionalität sowie einem Simulink-Modell (RainSensor), welches RainSensing auf einer niedrigeren Ebene konkretisiert.</em></p> <p><img src="https://blogs.itemis.com/hs-fs/hubfs/Blog%20(2020)/Wie%20Requirements-Traceability%20hilft,%20funktionale%20Sicherheit%20nach%20ISO%2026262%20zu%20erreichen/Komponentenmodell.png?width=575&amp;name=Komponentenmodell.png" alt="Komponentenmodell" width="575" style="width: 575px; display: block; margin: 0px auto;"></p> <p style="text-align: left;"><em>Das Beispiel zeigt nur Beziehungen zu denjenigen Artefakten, die direkt für RainSensing relevant sind. Natürlich stehen diese Artefakte wiederum in Beziehung zu weiteren Artefakten, die indirekt ebenfalls für RainSensing relevant sind.</em></p> <h2>Komplexität beherrschen</h2> <p>Ein großer Teil der Funktionalität vieler moderner Fahrzeugsysteme wird mittlerweile durch Software definiert. Mittels Software kann sehr komplexes Systemverhalten auf vergleichsweise einfache Weise definiert werden. Weniger einfach ist es jedoch, die Korrektheit dieses Verhaltens sicherzustellen. Das hängt damit zusammen, dass bei der Entwicklung komplexer Software <strong>extrem viele Artefakte</strong> im Softwareentwicklungsprozess relevant sind bzw. durch diesen erzeugt werden. Bei Projekten zur Entwicklung von Steuergeräten etwa liegt diese Zahl nach unserer Erfahrung ca. im Bereich von 20.000–200.000 Artefakten.</p> <p>Eine höhere Komplexität eines Systems bedeutet, dass es sich in einer größeren Anzahl von Situationen unterschiedlich verhält. In jeder Situation muss das Systemverhalten korrekt sein. Um zu definieren, was in jeder Situation „korrekt“ ist, <strong>müssen bei höherer Komplexität also mehr Anforderungen definiert werden</strong>. Diese Anforderungen wiederum müssen implementiert und getestet werden, was die Anzahl von Artefakten weiter erhöht.</p> <p>Um diese Komplexität beherrschbar zu machen, werden Systemkomponenten oft hierarchisch in kleinere Komponenten auf einer niedrigeren Abstraktionsstufe aufgeteilt, die jeweils nur einen Teil der Funktionalität realisieren. Auf diese Weise können sich Entwickler auf die Lösung kleinerer, lokaler Probleme konzentrieren, die einfacher zu verstehen sind. Dies ist erforderlich, weil die Menge von Informationen, die ein Entwickler gleichzeitig erfassen kann, begrenzt ist. Muss er mehr Informationen berücksichtigen, steigt seine Fehlerquote.</p> <p>Aus diesem Grund wird eine hierarchische Strukturierung der Software sogar für ASIL A dringend empfohlen („strongly recommended“). Leider erhöht jede hierarchische Unterteilung von Komponenten die Gesamtzahl an Artefakten, die berücksichtigt werden müssen, wenn die Einhaltung von ISO 26262 überprüft werden soll.</p> <h2>Warum ist Requirements Traceability zum Erfüllen von ISO 26262 erforderlich?</h2> <p><strong>Üblicherweise ist eine hohe Anzahl von Artefakten nicht einmal die größte Herausforderung. Die Anzahl von Beziehungen zwischen den Artefakten ist meist noch wesentlich größer.</strong> Entwickler von Komponenten müssen nachvollziehen können, welche Teile ihrer Implementierung welche sicherheitskritische Anforderung umsetzen, und welche Testfälle (oder anderen Maßnahmen) überprüfen, ob die Implementierung tatsächlich funktioniert.</p> <p>Um Anforderungen höherer Abstraktionsstufen zu implementieren, müssen diese Anforderungen oft zu untergeordneten Anforderungen mit mehr technischen Details verfeinert werden. Die Beziehungen zwischen Anforderungen auf derselben und auf anderen Ebenen der resultierenden Hierarchie sind für das Verständnis des Systems essenziell. Sie sind insbesondere auch wichtig, wenn nachvollzogen werden soll, wie die Sicherheit des Systems durch seinen Entwicklungsprozess garantiert wird. Daher verlangt ISO 26262 explizit, dass <strong>Requirements-Traceability</strong> (die Nachverfolgbarkeit von Anforderungen) zwischen diesen Artefakten sichergestellt werden muss.</p> <p>Requirements-Traceability bedeutet, dass Entwickler Anforderungen zu denjenigen Artefakten zurückverfolgen können, die sicherstellen, dass die Anforderungen tatsächlich erfüllt werden. Wie bereits in den vorherigen Abschnitten erläutert, gehören zu diesen Artefakten typischerweise weitere Anforderungen, für die Implementierung relevante Dokumente (z. B. Modelle und Quellcode) sowie Artefakte, die Maßnahmen zur Verifikation und deren Ergebnisse dokumentieren.</p> <p>Um Requirements-Traceability zu garantieren, müssen die Beziehungen zwischen Artefakten auf irgendeine Art dokumentiert werden. <strong>Diese dokumentierten Beziehungen werden als „Tracelinks“ bezeichnet.</strong></p> <p><em>Die folgende Abbildung zeigt einige Tracelinks aus einem Beispielprojekt. Die Knoten des Graphen repräsentieren Artefakte mit Bezug zu einer bestimmten Anforderung auf höchster Abstraktionsebene (SH-R 2.1.1, SH-R steht dabei für „Stakeholder Requirement“). Die Kanten zwischen diesen Knoten entsprechen den Tracelinks. Die Abbildung zeigt nur einen Ausschnitt aus dem Graphen des Beispielprojekts. Die manuelle Analyse der Tracelinks ist selbst dann eine Herausforderung, wenn es nur wenige ähnlich komplexe Anforderungen auf höchster Abstraktionsebene gibt. In echten Projekten sind diese weitaus zahlreicher, und es sind mehr Artefakte für deren Umsetzung erforderlich.</em></p> <p><em><img src="https://blogs.itemis.com/hs-fs/hubfs/Blog%20(2020)/Wie%20Requirements-Traceability%20hilft,%20funktionale%20Sicherheit%20nach%20ISO%2026262%20zu%20erreichen/tracelinks.png?width=1214&amp;name=tracelinks.png" alt="tracelinks" width="1214" style="width: 1214px;"></em></p> <p>Natürlich sollte Requirements-Traceability auch dann sichergestellt werden, wenn diese in einem konkreten Fall nicht explizit von der ISO 26262 verlangt wird, da sie zum Nachweis mancher Empfehlungen der Norm implizit benötigt wird. Beispielsweise ist es nicht besonders hilfreich, wenn im Audit für einen bestimmten Teil der Implementierung eine formale Spezifikation nachgewiesen werden soll, diese auch existiert, aber nicht (schnell genug) auffindbar ist. <strong>Es reicht nicht aus, dass die verlangten Artefakte existieren, man muss sie auch finden können.</strong> Requirements-Traceability kann das sicherstellen.</p> <p>Darüber hinaus können Tracelinks auch für verschiedene Analysen des Systems verwendet werden:</p> <ul> <li>Man kann sicherstellen, dass Vorgaben und Regeln für das Modellieren des Systems korrekt angewendet wurden, indem man prüft, ob bestimmte Beziehungen zwischen Artefakten existieren bzw. nicht existieren, die verlangt bzw. verboten sind.</li> <li>Weil Anforderungen und Implementierungen typischerweise auf mehreren Abstraktionsstufen definiert sind, muss man sicherstellen, dass diese Ebenen zueinander konsistent sind. Beispielsweise implizieren Abhängigkeiten zwischen Komponenten auf niedrigerer Ebene Abhängigkeiten zwischen ihren Entsprechungen auf höherer Ebene.</li> <li>Ein Hauptgrund dafür, Systemverhalten mittels Software zu implementieren, ist, dass Änderungen selbst lange nach Fertigstellung und Auslieferung des Systems (beispielsweise des Fahrzeugs) relativ einfach möglich sind. Eine Analyse der Auswirkungen einer Änderung der Software (Impact Analysis) kann bereits vorab aufzeigen, in welchen Bereichen die Sicherheit des Systems verletzt werden könnte. Mögliche Fehler sind dadurch einfacher einzugrenzen und zu beheben.</li> </ul> <p>Tracelinks ermöglichen außerdem eine <strong>„Coverage Analysis“</strong>. Dies ist eine Analyse, die sichtbar macht, welche Artefakte eines gegebenen Typs mit Artefakten eines anderen Typs in Beziehung stehen sind. Die dadurch ermittelten Informationen können dabei helfen, verschiedene Arten von Problemen in der Software zu finden bzw. deren Abwesenheit nachzuweisen:</p> <ul> <li>Sowohl für Quellcode als auch für Anforderungen kann berechnet werden, welcher Anteil davon jeweils durch Tests abgedeckt wird.</li> <li>Überdeckung kann für verschiedene Arten von Tests ermittelt werden, z. B. Tests der Robustheit des Systems oder Tests der Auslastung von Ressourcen.</li> <li>Man kann überprüfen, welche Bereiche der Softwarearchitektur und der Implementierung durch Spezifikationen abgedeckt sind.</li> <li>Teile der Software, die nicht durch Anforderungen abgedeckt sind, können unspezifiziertes Systemverhalten verursachen, welches in sicherheitskritischen Systemen sehr problematisch ist. Auch dies kann man auf Grundlage der Tracelinks feststellen.</li> </ul> <p>Weiterhin kann man die durch Requirements-Traceability verfügbaren Informationen in Verbindung mit anderen Techniken nutzen, um ihre Effektivität zu steigern. Wird beispielsweise auf Grundlage von Anforderungen getestet („Requirements-based Testing“), dann muss sichergestellt sein, dass alle Anforderungen direkt oder indirekt durch Tests abgedeckt werden.<strong> Eine hohe Überdeckung von Anforderungen durch Tests kann ein überzeugendes Argument für die Qualität einer Software bzw. eines Systems sein.</strong></p> <p>Um die Überdeckung von Anforderungen zu berechnen, müssen zwei Arten von Tracelinks verwendet werden. Dies sind einerseits die Tracelinks, welche die Hierarchie von Anforderungen repräsentieren, und andererseits die Tracelinks, die Anforderungen mit den spezifisch für sie durchgeführten Tests verknüpfen. Auf dieser Grundlage kann man ermitteln, welche Anforderungen indirekt durch Tests abgedeckt sind. <strong>Da dieser Schritt sehr aufwendig sein kann, sollte er automatisiert werden.</strong></p> <p>Der Nutzen von Requirements-Traceability beschränkt sich nicht auf Audits. Tracelinks sind im Prinzip eine Form der Dokumentation, die implizite Informationen über Beziehungen zwischen Artefakten explizit macht. Wenn Entwickler sich impliziter Abhängigkeiten zwischen Artefakten nicht bewusst sind, kann dies sehr leicht zu Fehlern führen.</p> <p><strong>Abhängigkeiten zwischen Komponenten („Interference“)</strong> führen nach ISO 26262 außerdem dazu, dass alle betreffenden Komponenten nach dem höchsten ASIL der Einzelkomponenten entwickelt werden müssen. Werden solche Abhängigkeiten ignoriert, dann ist die Wirksamkeit jeglicher Bemühungen, die Sicherheit des Systems zu garantieren, zweifelhaft. Das Übersehen von Abhängigkeiten ist besonders dann wahrscheinlich, wenn Komponenten nach ihrer ursprünglichen Entwicklung zu einem späteren Zeitpunkt geändert werden, besonders wenn dies durch andere Entwickler geschieht und diese nicht auf eine Dokumentation dieser Abhängigkeiten zurückgreifen können.</p> <h2>Wie kann Requirements-Traceability implementiert werden?</h2> <p>Wenn eine Beziehung zwischen zwei Artefakten besteht, dann kann diese auf einfache Weise als Tracelink dokumentiert werden, indem man einen Globally Unique Identifier (also einen global eindeutigen Bezeichner, GUID) des ersten Artefakts zusammen mit dem zweiten Artefakt (oder als dessen Teil) speichert. Beispielsweise könnte ein Kommentar im Quellcode einer Funktion in der Programmiersprache C Referenzen auf bestimmte Abschnitte von Testdokumenten enthalten, welche die bei der Implementierung dieser Funktion zu berücksichtigenden Anforderungen beschreiben.</p> <p>Die Beziehungen können in diesem Fall allerdings nur in eine Richtung nachvollzogen werden. Man könnte also von der C-Funktion aus zwar sehr einfach den Text der verknüpften Anforderungen finden, aber nicht umgekehrt. Um Nachverfolgbarkeit in beide Richtungen, also <em><strong>Bidirectional Traceability</strong></em>, zu ermöglichen, muss die C-Funktion auch vom Text der Anforderungen aus eindeutig referenziert werden. Man könnte jeden bidirektionalen Tracelink als zwei unidirektionale Tracelinks umsetzen, allerdings unter der Gefahr, dass sich durch spätere Änderungen Inkonsistenzen einschleichen.</p> <p>Wenn man Tracelinks auf die oben beschriebene Weise speichert, dann kann es sehr schwer werden, einen umfassenden Überblick darüber zu bekommen, welche Links zwischen welchen Arten von Artefakten existieren. Dies kann aber erforderlich sein, beispielsweise um die Überdeckung von Anforderungen oder Quelltext durch Tests zu ermitteln, die (wie bereits erwähnt) als Qualitätsmaßstab wichtig sein kann.</p> <p>Alternativ lassen sich Tracelinks auch unabhängig von den Artefakten in speziellen Dateien oder als Datenbankeinträge speichern. Dies ermöglicht einen einfacheren Überblick und garantiert Konsistenz. Andererseits kann man dann nicht mehr an den Artefakten selbst erkennen, an welchen Tracelinks sie beteiligt sind. Beim Bearbeiten der Artefakte können Entwickler dadurch die durch diese Tracelinks repräsentierten Beziehungen übersehen. Umgekehrt können sie auch die Beziehungen kennen, aber übersehen, dass diese nicht durch Tracelinks dokumentiert sind. <strong>Beides kann zu falschen Entscheidungen aufgrund unvollständiger Informationen führen.</strong></p> <p>Ein beliebter Ansatz zum zentralen Erfassen von Tracelinks ist die <strong>Requirements-Traceability-Matrix</strong>. <a href="https://blogs.itemis.com/en/5-reasons-why-a-requirements-traceability-matrix-is-not-enough" title="Link zum Blogartikel 5 reasons why a requirements traceability matrix is not enough (öffnet im neuen Tab)" style="font-weight: bold; font-style: italic;">Der Blogbeitrag „5 reasons why a requirements traceability matrix is not enough“</a> befasst sich mit den spezifischen Problemen dieser Technik und behandelt außerdem einige allgemeine Probleme, die für alle manuellen Ansätze gelten.</p> <h2>Wie kann man den Aufwand für Requirements-Traceability reduzieren?</h2> <p>In einem typischen Projekt macht es die enorme Anzahl von Tracelinks <strong>praktisch unmöglich, Requirements-Traceability ohne jede Automatisierung zu erreichen.</strong> Das ist schon dann ein Problem, wenn es nur um das Verstehen der verfügbaren Informationen geht. Es ist aber noch viel schwieriger, diese Informationen aktuell und konsistent zu halten.</p> <p><strong>Im Idealfall sollten Tracelinks automatisch erzeugt und aktualisiert werden oder zumindest mit minimalem menschlichem Eingreifen.</strong> Um wirklich Nutzen aus Traceability ziehen zu können, muss es möglich sein, verschiedene Analysen auf diesen Daten durchzuführen (wie im vorherigen Abschnitt erläutert wurde), was selten manuell möglich ist. Es gibt mittlerweile einige Werkzeuge, die solche Analysen unterstützen. Viele Projekte erfordern jedoch speziell angepasste oder neu erstellte Lösungen.</p> <p>Eine zusätzliche Herausforderung ist, dass Tracelinks oft in vielen Dateien mit unterschiedlichen Formaten gespeichert werden. Der Grund dafür ist normalerweise, dass mehrere unterschiedliche Werkzeuge im Projekt verwendet werden müssen, weil jedes von ihnen nur ein bestimmtes Problem löst.</p> <p><em>Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel einer möglichen Menge von Artefakttypen, die in der Entwicklung eines Projekts benötigt werden, und deren mögliche Beziehungen. Diese Artefakttypen sind hier grob entsprechend des V-Modells angeordnet, also mit den Artefakten der Systementwicklung auf der linken Seite und den entsprechenden Tests auf der rechten.</em></p> <p><em><img src="https://blogs.itemis.com/hs-fs/hubfs/Blog%20(2020)/Wie%20Requirements-Traceability%20hilft,%20funktionale%20Sicherheit%20nach%20ISO%2026262%20zu%20erreichen/Artefakttypen.png?width=1298&amp;name=Artefakttypen.png" alt="Artefakttypen" width="1298" style="width: 1298px;"></em></p> <p style="text-align: center;"><em>Die Abbildung zeigt den Project Overview aus dem Tool YAKINDU Traceability.</em></p> <p><em>Die Icons in den Kästchen zeigen an, in welchen Werkzeugen oder Dokumentenformaten die Artefakte des jeweiligen Typs gespeichert sind. In diesem Beispiel sind Testspezifikationen und -ergebnisse in XML sowie in Excel- und Word-Dateien abgelegt. Auf der linken Seite des V werden Excel, Simulink, Enterprise Architect und YAKINDU Statechart Tools für Spezifikation und Entwurf verwendet, während die Software selbst in C geschrieben wird. Anforderungen sind in IBM DOORS gespeichert.</em></p> <p><em><a class="cta_button" href="https://www.itemis.com/cs/ci/?pg=c9d5e7e2-6f46-4f77-ac54-2d3d120a00cd&amp;pid=761475&amp;ecid=&amp;hseid=&amp;hsic="><img class="hs-cta-img " style="border-width: 0px; /*hs-extra-styles*/; margin: 0 auto; display: block; margin-top: 20px; margin-bottom: 20px" alt="Erfahre mehr über YAKINDU Traceability" src="https://no-cache.hubspot.com/cta/default/761475/c9d5e7e2-6f46-4f77-ac54-2d3d120a00cd.png" align="middle"></a></em></p> <p>Um die Verwendung derart vieler Formate zu vermeiden, kann man versuchen, die Anzahl von Werkzeugen zu reduzieren, indem man eine integrierte Lösung in Form eines einzelnen Werkzeugs verwendet, das so viele Schritte des Entwicklungsprozesses wie möglich abdeckt. Dies kann aber bedeuten, dass man gezwungen ist, seinen Entwicklungsprozess an diesem einen Werkzeug auszurichten, statt diejenigen Werkzeuge zu finden, die den eigenen Prozess am besten unterstützen.</p> <p>Weiterhin birgt dieser Ansatz <strong>die Gefahr eines „Vendor Lock-in“</strong>, d. h. man kann in eine Situation geraten, in der alle wichtigen Informationen im Format eines bestimmten Werkzeugs abgelegt sind, das nun aber nicht mehr gepflegt wird oder für das der Hersteller extrem hohe Lizenzgebühren verlangt. Ein weiteres Problem in solchen Fällen ist, dass sich viele Beschäftigte zu einem gewissen Grad in der Anwendung des nun obsoleten Werkzeugs spezialisiert haben. Zeit und Aufwand werden nötig, um sie in anderen Werkzeugen zu schulen.</p> <p>Einzelne Werkzeuge sind normalerweise einfacher zu ersetzen. <strong>Das Risiko kann weiter durch den Einsatz standardisierter Dokumentenformate reduziert werden</strong>, die Werkzeuge verschiedener Hersteller unterstützen. Außerdem kann ein Werkzeug, das sehr viele unterschiedliche Aufgaben abdeckt, im Allgemeinen nicht jede einzelne Aufgabe so gut lösen wie ein auf die jeweilige Aufgabe spezialisiertes.</p> <p>Es gibt spezielle Lösungen, mit denen Requirements-Traceability erreicht oder unterstützt werden kann und die auf die im jeweiligen Projekt verwendeten Werkzeuge angepasst werden können. Sie ermöglichen die Visualisierung und Analyse von Tracelinks unabhängig davon, wie diese abgelegt sind. Dadurch bleiben die Vorteile aufgabenspezifischer Werkzeuge erhalten, während gleichzeitig das Problem gelöst wird, viele verschiedene Dokumentenformate unterstützen zu müssen.</p> <h2>Brauche ich Traceability, wenn ich ISO 26262 nicht beachten muss?</h2> <p>Bei der Entwicklung sicherheitskritischer Systeme, die von ISO 26262 nicht abgedeckt werden, können andere Normen oder rechtliche Vorgaben direkt oder indirekt Requirements-Traceability verlangen. Doch selbst wenn das nicht der Fall ist, kann Traceability sinnvoll oder erforderlich sein, um nach einem Unfall schnell alle relevanten Informationen ermitteln zu können. Damit kann man im Idealfall nachweisen, dass inkorrektes Systemverhalten nicht die Ursache gewesen sein kann oder dass man bei der Entwicklung des problematischen Systems zumindest alle üblichen Vorkehrungen zur Vermeidung derartiger Fehler getroffen hat.</p> <p><strong>Auch bei der Entwicklung nicht sicherheitskritischer Systeme kann Traceability helfen.</strong> Requirements-Traceability besteht letztendlich in der Dokumentation der Beziehungen zwischen den bei der Entwicklung relevanten Artefakten. Diese Beziehungen zu ignorieren, kann bei der Entwicklung jedes Systems schnell zu Fehlern führen.</p> <p>Wie jede Art von Dokumentation bedeutet auch die Dokumentation von Tracelinks Aufwand. Dieser Aufwand beschränkt sich nicht auf die initiale Erzeugung der Tracelinks, sondern ergibt sich zu einem großen Teil aus dem Erfordernis, die Links aktuell zu halten. Wenn für Requirements-Traceability kein zwingender Grund besteht, muss man entscheiden, ob die Vorteile die Kosten rechtfertigen. <strong>Das hängt in erster Linie davon ab, wie gravierend die Auswirkungen von Fehlern im Produkt sind.</strong></p> <h2>Wo kann ich mehr über Requirements-Traceability erfahren?</h2> <p>Eine große Anzahl von Blogbeiträgen über verschiedene <a href="https://blogs.itemis.com/topic/traceability" title="Link zu unserem Blog (öffnet im neuen Tab)" style="font-weight: bold; font-style: italic;">Themen mit Bezug zu Traceability gibt es in unserem Blog</a>, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Wir entdecken oft neue und interessante Aspekte von Requirements-Traceability, wenn wir zusammen mit unseren Kunden daran arbeiten, die richtige Lösung für ihre jeweiligen Projekte zu finden und zu implementieren. Wir werden daher weiterhin Artikel in diesem Bereich veröffentlichen.</p> <p><a class="cta_button" href="https://www.itemis.com/cs/ci/?pg=7f9aab53-15b2-407a-bd1f-aafc12df16a5&amp;pid=761475&amp;ecid=&amp;hseid=&amp;hsic="><img class="hs-cta-img " style="border-width: 0px; /*hs-extra-styles*/; margin: 0 auto; display: block; margin-top: 20px; margin-bottom: 20px" alt="Kostenloses Whitepaper herunterladen" src="https://no-cache.hubspot.com/cta/default/761475/7f9aab53-15b2-407a-bd1f-aafc12df16a5.png" align="middle"></a></p> <p><strong>Wenn du willst, dass wir in einem zukünftigen Blogbeitrag ein spezielles Thema mit Bezug zu Requirements-Traceability behandeln, dann schreibe uns deinen Vorschlag einfach als Kommentar zu diesem Artikel!</strong></p> <p><sup>1</sup> In 2021, according to the Federal Statistical Office of Germany (Statistisches Bundesamt), 306,292 traffic accidents with personal injuries in Germany had driver-related causes <a href="https://www.destatis.de/EN/Themes/Society-Environment/Traffic-Accidents/Tables/driver-mistakes.html" title="Link zu www.destatis.de/EN (opens in a new tab)">(Link to www.destatis.de/EN)</a>. In the same year, only 3,333 traffic accidents with personal injuries were caused by technical faults <a href="https://www.destatis.de/EN/Themes/Society-Environment/Traffic-Accidents/Tables/causes-accidents-personal-injury1.html" title="Link to www.destatis.de/EN (opens in a new tab)">(Link to www.destatis.de/EN)</a>.</p> <img src="https://track.hubspot.com/__ptq.gif?a=761475&amp;k=14&amp;r=https%3A%2F%2Fblogs.itemis.com%2Fwie-funktionale-sicherheit-gemaess-iso-26262-gewaehrleistet-werden-kann&amp;bu=https%253A%252F%252Fblogs.itemis.com&amp;bvt=rss" alt="" width="1" height="1" style="min-height:1px!important;width:1px!important;border-width:0!important;margin-top:0!important;margin-bottom:0!important;margin-right:0!important;margin-left:0!important;padding-top:0!important;padding-bottom:0!important;padding-right:0!important;padding-left:0!important; "> Embedded Traceability Thu, 11 Feb 2021 10:00:00 GMT brenner@itemis.de (Christian Brenner) https://blogs.itemis.com/wie-funktionale-sicherheit-gemaess-iso-26262-gewaehrleistet-werden-kann 2021-02-11T10:00:00Z