12 Jahre war ich bei meinem vorherigen Arbeitgeber. Aber irgendwann war einfach die Luft raus. Die Arbeit machte mir keinen Spaß mehr, Entwicklung war nicht in Sicht. Ich steckte fest – also ging ich.
Das letzte Kapitel eines Buchs, an dem ich über ein Jahrzehnt mitgeschrieben hatte, war damit abgeschlossen. So ist das eben manchmal.
Und dann war er da… mein letzter Arbeitstag.
Ich war allein im Büro, packte meine Sachen, drehte mich noch einmal um – und schloss die Tür für immer hinter mir. Das war’s. Ehrlich gesagt hatte ich mir diesen Tag anders vorgestellt.
Kein Abschied. Kein Dank. Keine Wertschätzung. 🤷♀️
Es fühlte sich an wie ein Schlag ins Gesicht. Und obwohl es auch eine große Erleichterung war, war mir spätestens in diesem Moment klar: Es gibt kein Zurück. Dieses Kapitel ist endgültig vorbei – erst recht nach so einem „Abschied“.
Wehmut? Keine Spur. Aber Traurigkeit – und Wut auf mich selbst, dass ich nicht schon viel früher gegangen bin. 👿
Denn ein wertschätzendes Offboarding ist mehr als ein bisschen Papierkram und das Zurückgeben des Laptops. Es geht um einen menschlichen Abschluss. Um Respekt.
Ich habe mir damals geschworen: Sollte ich je selbst ein Team führen oder ein eigenes Unternehmen gründen, werde ich es anders machen.
Ja, Trennungen sind selten leicht – oft sind sie für eine Seite schmerzhafter als für die andere. Aber gerade deshalb braucht es Größe, Haltung und Dankbarkeit. Denn in aller Regel hat die scheidende Person vorher gute Arbeit geleistet – sonst hätte man sich doch längst getrennt, oder?
Ich bin (noch) nicht selbstständig – aber ich darf heute im People & Culture Team bei itemis DE genau das mitgestalten: Den Offboardingprozess. Und ja, auch bei uns gibt es Luft nach oben. 😉
Aber ich freue mich riesig darauf, das anzupacken. Denn nach meiner eigenen Erfahrung ist das für mich nicht nur ein Job – es ist eine persönliche Mission. 🤩
Was darf für dich beim Offboarding auf keinen Fall fehlen?
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