4 (+1) gewinnt! Das etwas andere Arbeitszeitmodell

Kennst du das auch? Du sitzt im Projekt, arbeitest mit einem veralteten Tool oder musst ein veraltetes System von Grund auf erneuern.

Dabei musst du dich nicht nur durch Legacy Code, sondern auch durch eingerostete API’s und jede Menge „dirty“ Code wühlen. Fünf Tage die Woche baust du technische Schulden ab und freust dich auf’s Wochenende, an dem du endlich Zeit für andere Dinge hast – nur um am Montag wieder von vorne anfangen zu können.
So ist das Leben als IT-Berater nun mal, oder?

Nicht überall.

Das Arbeitszeitmodell „4+1“

Hier bei itemis gibt es einen besonderen Tag, der nur uns gehört. Diesen „+1“-Tag können wir so gestaltet, wie es zu unseren Interessen passt – und das ist sogar vertraglich festgehalten. Denn dieser Tag steht jedem unserer Kollegen für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung. Das reicht von der Beteiligung an Open-Source-Projekten wie YAKINDU Statechart Tools oder Xtext, über Fortbildungen, z.B. im Bereich Design Thinking, bis hin zur Teilnahme an Konferenzen wie der EclipseCon. Oder man liest einfach mal wieder ein gutes Fachbuch, lernt eine Fremdsprache oder nutzt unsere Sportangebote.

Mitarbeiter freut sich über seinen Weiterbildungserfolg. itemis sichert seinen Mitarbeitern mit dem "4+1" Arbeitszeitmodell die Fortbildung vertraglich zu.

Und wie sieht das jetzt konkret aus?

Ich bin unter der Woche in einem Projekt bei einem großen Automobilzulieferer aktiv. Dort beschäftige ich mich mit der Weiterentwicklung eines Tools zum Erstellen und Managen von Featuremodellen und Varianten auf der Basis von Eclipse RCP. Aus den Varianten wird wiederum C-Code generiert, der dafür sorgt, dass in unseren Autos alles so funktioniert, wie es soll.

Die Arbeit macht sehr viel Spaß – immerhin sind wir mit unserem Ansatz Vorreiter auf diesem Gebiet, da diese Methode der Codegenerierung nur von wenigen Unternehmen angewendet wird. Doch bringen z.B. strikte Releasezyklen auch eine gehörige Portion Stress mit sich.

Darum freut es mich umso mehr, wenn ich ab und an in unserem Büro in Frankfurt sitzen und an etwas anderem arbeiten kann. Nicht, weil mir mein Projektalltag nicht gefällt – im Gegenteil. Aber es tut gut, etwas Abwechslung zu haben.

In meiner „+1“-Zeit habe ich ein altes Interessengebiet aus meiner Jugend wieder zum Leben erweckt: Mobile Development mit Android. Aktuell lasse ich mich zum Associate Android Developer von Google zertifizieren. Die Schulung habe ich im Rahmen einer Verlosung einer großen Online-Universität gewonnen und macht mir sehr viel Spaß.

Win-Win: Warum ist das Modell ein Gewinn für alle?

Mein „zusätzlicher“ Tag hilft mir, das Projekt auch mal aus dem Kopf zu bekommen – und das ist wichtig. Denn nur, wenn man sich auch mal mit (fachlich) ganz anderen Themen beschäftigt, kann man sich wieder richtig konzentrieren und kommt mitunter auf ganz neue Lösungsansätze.

Für mich als Entwickler ist die Zeit außerdem wichtig, um mein persönliches Portfolio zu erweitern. Die IT-Welt verändert sich schnell: Neue Tools, Programmiersprachen und Methoden kommen und alte werden weniger nachgefragt. Es ist wichtig, am Ball zu bleiben und Zeit in die eigene Weiterbildung zu investieren.

Das ist auch für itemis wichtig. Jedes IT-Haus lebt von seinen Mitarbeitern. Erfahren und gut ausgebildet sind sie das Fundament, auf das man nicht verzichten kann. Die Weiterbildungsmaßnahmen und internen 4+1-Projekte stärken den Zusammenhalt und sorgen dafür, dass itemis seinen Kunden ein breites Portfolio und gut aufgestellte Experten zur Verfügung stellen kann, die immer neugierig sind und Lust haben, sich weiterzuentwickeln.

Die Kollegen bei itemis sind nicht nur Spezialisten auf einem Gebiet, sondern haben durch ihre regelmäßigen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten ein breites Wissen und gute Kenntnisse über den aktuellen Stand der IT-Entwicklungen.

Und das kommt zu guter Letzt auch unseren Kunden zu gute: Da sich ein Großteil der +1-Projekte mit Themen, die direkt für unsere Kunden relevant sind, beschäftigt, können wir diesen frischen Wind direkt in unsere Kundenprojekte mit einfließen lassen und vielversprechende, neue Ansätze nach Absprache direkt umsetzen.

Zusätzlich können wir beim Kunden mit einem gewissen Maß an Objektivität auftreten, um Verbesserungen, Innovationen und Änderungen des Arbeitsprozesses vorschlagen und den Kunden so optimal unterstützen zu können.

Wenn du mehr über dieses Arbeitszeitmodell erfahren möchtest, sprich uns gern an! Informationen darüber, wie es ansonsten so ist, bei itemis zu arbeiten, findest du in unserem Karriere-Blog. Wie geht es zum Beispiel den Kollegen, die eine hohe Reisebereitschaft mitbringen müssen?

Erfahre mehr zum Thema  Reisebereitschaft

Über den Autor

Tommaso ist Softwareentwickler und IT-Berater für itemis am Standort Frankfurt. Er legt seinen Fokus auf Java, Eclipse RCP und Android.